Gelfrisur und Polohemd - Ich bin BWL-Student

Diese 7 Arten von Kommilitonen hocken in jeder Vorlesung

Gelfrisur und Polohemd - Ich bin BWL-Student: Diese 7 Arten von Kommilitonen hocken in jeder Vorlesung Gelfrisur und Polohemd - Ich bin BWL-Student: Diese 7 Arten von Kommilitonen hocken in jeder Vorlesung Foto: Shutterstock

Studenten – das sind diese sagenumwobenen Geschöpfe, um die sich von Weisheit bis Faulheit allerlei Mythen ranken. Unsere Kollegin Marlena, selbst eine dieser mystischen Kreaturen der Bildungselite, hat zu Aufklärungszwecken eine methodisch absolut wasserdichte Feldstudie durchgeführt, um das große Geheimnis der Universitäten zu lüften. Darin ist es ihr gelungen, 7 studentische Grundtypen zu extrahieren.

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1. Das Fleiß-Bienchen

Was auch immer die Längenvorgabe für das Essay war – das Fleiß-Bienchen übertrifft sie. Es kennt alle Termine und Fristen, ist immer perfekt vorbereitet, fasst sein ganzes Leben auf Karteikarten zusammen und liest tatsächlich nicht nur die Kurslektüren, sondern auch den Kram aus dem Ordner namens „Optionale Hintergrundliteratur“, dessen Inhalt nicht mal den Dozenten selbst interessiert. Ist als Sitznachbar äußerst demotivierend, bei Fragen zu absurden Prüfungsformalitäten aber der way to go.

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2. Die Bib-Beauty

Während sich unsereins während der Prüfungsphase ungeschminkt, im Schlafanzug und nach Kaffee dürstend in die Bib schleppt, nur um dort zu Akklimatisierungszwecken erstmal eine Stunde Angry Birds zu spielen und unsere Snapchat-Follower über den bevorstehenden Produktivitätsflow zu informieren, stöckelt die Bib-Beauty schon um 9 Uhr morgens mit perfektem Lidstrich und Pumps durch die Gänge und trägt Bücher umher. Studiert in aller Regel Jura, BWL oder irgendwas mit „Management“ im Namen.

3. Der Erasmus-Student

Der Erasmus-Student versteht nur etwa ein Drittel von dem, was die überengagierte Dozentin ihm in gebrochenem Englisch zu vermitteln versucht, aber es ist ihm auch eigentlich total egal. Er hat sein Studium im Grunde schon zuhause in Portugal abgeschlossen und sieht sein Auslandssemester eher als eine Art Langzeiturlaub auf EU-Kosten. Er ist meist noch etwas verkatert von der ESN-Party am Vorabend, kann diesen Zustand aber perfekt als sprachinduziertes Verständnisproblem tarnen und wird von den Dozenten entsprechend ignoriert.

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4. Der rückgekehrte Erasmus-Student

Der rückgekehrte Erasmus-Student hat das letzte Semester als Austauschstudent in Island verbracht und ist von seinem neugewonnenen Erfahrungsreichtum immer noch ganz überwältigt. Wenn er nicht gerade lustige Anekdoten aus seinem international-mondänen Freundeskreis erzählt, schaut er wehmütig in die Ferne und sagt auf Nachfrage sowas wie „Ach, ich hab nur grad an Island gedacht. Du verstehst das wahrscheinlich nicht, aber das war echt eine unglaublich bereichernde Erfahrung“ oder „Ich würde mich eigentlich nicht als Deutschen bezeichnen. Ich bin Europäer.“

5. Die Panische

Die Panische hat Angst. Immer. Vor der Klausur, für die sich IMMER noch nicht gelernt hat, vor der Professorin, die immer SO fies ist, vor der Hausarbeit, die sie NIEMALS fertig kriegen wird, vor dem Projekt, dass sie ÜBERHAUPT nicht versteht, vor der Zukunft, vor dem Job, vor der Mensa, vor dem Leben und wahrscheinlich auch vor sich selbst. Bessere Noten als man selbst schreibt sie dann natürlich trotzdem.

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6. Das Disku-Tier

Das Disku-Tier hat nur eine einzige Haltung: dagegen. Sein Lebensinhalt scheint darin zu bestehen, Gegenargumente für jeden möglichen Standpunkt zu erfinden und möglichst rhetorisch geschickt zu formulieren. Es hat auf jede Frage eine Antwort und blüht erst in der Diskussion mit dem Dozenten so richtig auf. Gemeinsame Kurse sind zwar irgendwie nervig, sobald man die Kunst des akustischen Ausblendens verinnerlicht hat aber auch äußerst entspannt – vor eigener Mitarbeit kann man sich so schließlich optimal drücken.

7. Das Phantom

Das Phantom hat man während der Kneipenralley in der Ersti-Woche kennen gelernt, wo es jedem seine Nummer gegeben, alle bei Facebook befreundet und dann als Tagesvollster auf den Tischen getanzt hat. Danach ward es von niemandem je mehr gesehen. Gerüchten zufolge soll es an irgendeinem verregneten Herbsttag im letzten Semester mal ein Referat über qualitative Forschungsmethoden gehalten haben, aber so ganz sicher ist sich da keiner.

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