Adventszeit ganz ohne Stress

10 To-Dos für ein entspanntes Weihnachten

Adventszeit ganz ohne Stress : 10 To-Dos für ein entspanntes Weihnachten Adventszeit ganz ohne Stress : 10 To-Dos für ein entspanntes Weihnachten Foto: Shutterstock

Nur noch zwei Monate bis Weihnachten! „Das ist ja noch ewig“, denkt ihr? Aber das dachtet ihr ja letztes Jahr auch, wisst ihr noch? Und dann musstet ihr am Heiligabend vormittags verkatert durch den Supermarkt rennen, um noch schnell eine Flasche Wein für eure Mutter zu kaufen. Damit euch das dieses Jahr nicht passiert und ihr zur Abwechlsung mal top vorbereitet in den Advent startet, haben wir für euch die ultimative To-Do-Liste zusammengestellt. Gern geschehen!

1. Adventskalender basteln

Ohne Adventskalender macht der Dezember nun wirklich keinen Spaß. Weil ihr dieses Jahr so früh dran seid, könnt ihr vielleicht endlich mal selbst einen für eure Liebsten basteln, das wolltet ihr doch schon letztes Jahr machen! Am besten kauft ihr schon mal ganz viele Süßigkeiten zum Befüllen, habt dann aber doch keine Zeit für die Bastelei, kauft am 30. November einen Notfall-Kalender im Supermarkt und esst alle vorher gekauften Süßigkeiten selbst auf.

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2. Möglichst viele Keine-Geschenke-Deals aushandeln

Ich denke wir sind uns einig, dass die Sache mit den Geschenken das Stressigste an der ganzen Weihnachtsangelegenheit ist. Clever ist es deshalb, mit möglichst vielen Menschen einen Keine-Geschenke-Deal auszuhandeln. So spart ihr euch nicht nur den Geschenkekauf, sondern müsst auch im Vorfeld nicht eure Freude über die zwölfte Verlegenheits-Tasse von Tante Petra üben.

3. Geschenke besorgen

Alle Personen, bei denen ein Keine-Geschenke-Deal nicht in Frage kommt, weil sie sich entweder so oder so nicht dran halten würden (Eltern und eure bessere Hälfte) oder euch einfach besonders wichtig sind (der Dönermann), müssen nun mit einem passenden Geschenk ausgestattet werden. Und noch habt ihr genug Zeit, um auch die längsten Lieferzeiten locker in Kauf nehmen zu können, also fangt ruhig schon mal an zu überlegen!

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4. Eure Mutter panisch fragen, was es zu essen gibt

Die Chancen stehen gut, dass an mindestens einem Weihnachtstag deine Mutter für die kulinarische Verpflegung der Sippschaft zuständig ist und diese Aufgabe Jahr für Jahr mit liebevoller Hingabe zelebriert. Um dir einen kleinen Scherz zu erlauben, frag sie doch einfach mal, ob sie auch schon alles geplant hat. Die Herrmanns von nebenan haben das nämlich schon, bei denen gibt es Schmorbraten, hmm, lecker! Ein bisschen Spaß muss ja schließlich auch sein.

5. Schonmal auschecken, wann Sissi und Der kleine Lord im Fernsehen laufen

Nichts bringt einen so schön in Weihnachtsstimmung, wie sich mit der Familie über die Tannenbaumspitze zu streiten, während im Hintergrund der kleine Lord im Fernsehen läuft. Lieber schon mal recherchieren, wann es soweit ist!

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6. Plätzchen backen

Das erste Blech Plätzchen ist jedes Jahr ein ganz besonderer Moment. Jetzt hat die Weihnachtszeit begonnen, jetzt duftet es süß nach Liebe und Geborgenheit. Auch das zweite Blech wird noch mit Begeisterung verzehrt, das dritte und vierte liebevoll in Plastiktüten gesteckt und an liebe Menschen verschenkt und das fünfte bis zwölfte dann in alten Blechdosen verstaut, in den Voratsschrank geräumt und erst wiedergefunden, wenn man die Dosen dann im nächsten Jahr wieder braucht. Hmm, vergammelter Zimtstern, anyone?

7. Einen Mädelstrip zum Weihnachtsmarkt planen

Och das war letztes Jahr doch so schön auf dem Weihnachtsmarkt, so alle zusammen! Das wolltet ihr doch wieder machen! Am besten fangt ihr schon mal an zu planen, bevor alle ausgebucht sind und euch wieder einfällt, dass es beim letzten mal überhaupt nicht schön war, sondern viel zu voll und viel zu warm und Anke schon am Nachmittag vor die Glühweinbude gekotzt hat.

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8. Anfangen, den Weg zur Weihnachtsdeko freizulegen

Während man sich in der Adventszeit noch freut über die ganzen süßen Figürchen und Weihnachtsmännchen und Kränzchen und Kerzchen, hat man sich spätestens zu Silvester so sattgesehen, dass man den ganzen Nippes dann unachtsam in eine Kiste stopft und in die hinterste Kellerecke verbannt. Im Laufe des Jahres wird der Weg dorthin dann mit dem Ramsch der übrigen Jahreszeiten vollgestellt und muss nun in einer mühsamen Expedition freigelegt werden. Grüßt mir die Asseln!

9. Sich an Lebkuchen überfressen, damit sie einem zu Weihnachten zum Halse heraushängen

Da es Lebkuchen und Marzipankartoffeln ja nun schon seit Ende August im Supermarkt zu kaufen gibt, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass du schon jetzt langsam genug davon hast. Spätestens an Weihnachten aber solltest du die Schnauze so voll davon haben, dass du auf den liebevoll angerichteten Süßigkeitenteller deiner Großmutter lautstark mit einem leidenden „Boah nee, das kann ich echt nicht mehr sehen“ reagierst. Da kommt Freude auf!

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10. Nochmal schnell die Weihnachtsgeschichte durchlesen

Wer nicht versehentlich auf der Straße interviewt werden und mit seiner peinlichen Antwort in dem jährlichen WDR-Schockbeitrag „Was wissen die Deutschen eigentlich über das Weihanchtsfest?“ auftreten will, der sollte sich schon jetzt nochmal ganz genau informieren, was Weihnachten überhaupt ist. Ist nämlich gar nicht so kompliziert: An Heiligabend feiern wir die Geburt Jesu Christi, am 1. Weihnachtstag nochmal und am 2. Weihnachtstag huldigen wir dann den schier endlosen Kapazitäten des menschlichen Magens.

In diesem Sinne: Frohes Schaffen und schon mal eine schöne Adventszeit!