The Sims 4 - Erste Eindrücke | EA

Sims 4 bleibt "symlisch" – und macht immer noch süchtig

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Seit fünf Jahren warten Fans auf den nächsten Sim-Teil. Der kommt nun in Form von "The Sims 4" endlich im September. Und trotz fehlender Pools lässt er die Zeit im Flug vergehen.

Den Charakter-Editor kenne ich schon aus dem vergangenen Jahr. Und es macht nach wie vor Spaß, seinen Sim nach eigenen Vorstellungen zu gestalten. Die Möglichkeiten dafür sind enorm – sowohl physisch, als auch bei den Charaktereigenschaften. Aber damit möchte ich gar nicht so viel Zeit verbringen. Ich will ins Spiel.

Zunächst muss ich eine Behausung kaufen – nach meinem Budget. Die passenden Möglichkeiten werden mir übersichtlich auf einer Karte angezeigt. Dieses Haus kann ich dann weiter ausbauen. Das geht einfach und unkompliziert: Ich wähle eine neue Küche, fahre mit der Maus über mein Haus, drehe, ziehe sie breiter oder mache sie länger: ein Mausklick und fertig. Das System ist sehr zugänglich und variabel. Denn immer noch kann ich im Nachgang unzählige Extras wählen für mein Heim.

Dann geht es auf die Straße: ein kleiner Spaziergang durch die Nachbarschaft, bei dem ich andere Sims anspreche. Das alles wirkt sehr natürlich und hat nichts von seinem Charme verloren. Dadurch, dass die Sims nun ihre Gefühle besser ausdrücken und die anderen Sims darauf reagieren, macht es mehr Spaß: Ich begrüße auf der Straße Nachbarn mit einem Buzzer in der Hand. Der Erste ist empört, der Zweite findet das so lustig, dass ich fast schon einen Freund gefunden habe. Das alles ist typisch sim-überdreht dargestellt, die Reaktionen wirken direkter, echter als zuvor.

Meine ersten Flirtversuche mit einem weiblichen Sim sind für meine tollpatschige Spielfigur nicht ganz so erfolgreich. Er möchte sich vielmehr verstecken, weil es die furchtbarste Unterhaltung seines Lebens sei. Aber ein kleiner Funke scheint übergesprungen zu sein. Die Sim-Frau besucht später meinen Charakter, um zu sehen, wie es ihm geht.

Wie sich das entwickelt, hätte ich gerne weiter verfolgt, da war aber die veranschlagte Zeit für den Termin bereits vorbei. Die interaktive Comedy-Seifenoper fand ihr Ende, obwohl ich problemlos noch Stunden hätte weiterspielen können. Schließlich hatte ich für meinen tollpatschigen Charakter eine Karriere als Verbrecher vorgesehen – nur um zu erleben, wie dumm er sich da anstellt.

Die Sims machen auch in der vierten Auflage süchtig. Einen Pool habe ich dabei nicht vermisst. Fans waren irritiert, als sie hörten, dass es die Option nicht geben werde. Aber man werde darauf reagieren, versprach Electronic Arts auf Nachfrage bei der Gamescom. Die Pools würden nachgereicht. Ganz sicher. Wann und in welcher Form steht zwar noch nicht fest, aber es werde sie geben.

Über den Origin-Client von Electronic Arts kann der Charakter-Editor bereits heruntergeladen werden. So könnt Ihr Euch schonmal vor der Veröffentlichung des Spiels am 4. September mit neuen Sims eindecken. The Sims 4 erscheint exklusiv für PC.