Steam Gifts werden härter eingegrenzt

Was in Russland gekauft wurde, bleibt in Russland

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Bereits seit längerer Zeit versucht sich Valve gegen den stetig wachsenden Markt an billig - teils illegal - "importierten" Downloads zu wehren. Jetzt scheint es, als müssten User mit härteren Restriktionen bezüglich von im Ausland erworbener "Gift-Codes" leben.

Die Berichte diesbezüglich mehren sich (siehe Reddit), eine offizielle Stellungsnahme von Valve dagegen steht noch aus. Fakt ist: Wer Steam-Gifts über diverse Steam-Code-Seiten im Internet erwirbt und dabei einiges an Geld spart, der sollte in Zukunft noch mehr darauf achten, woher die Codes kommen

So beschwerten sich bereits zahlreiche Nutzer aus Ost-Europa und Süd Amerika, dass Steam-Gifts nur noch in dem Land eingelöst werden können, indem sie gekauft wurden. Wenn eines dieser Spiele Eurer Bibliothek hinzugefügt wird, kann es dann tatsächlich nur noch im selben Land gespielt werden - was insbesondere bei mobilen Zockern und Auswanderern für Ärger sorgen dürfte.

Dabei bekommt Ihr folgenden Warn-Hinweis auf Steam zu sehen, den Ihr besser gut beherzigen solltet:

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Zur Erklärung: Wenn Spiel X in Russland gekauft und als Gift versendet wird, kann es nur in Russland eingelöst und gespielt werden. Was wiederum heißt, dass wenn derjenige sein Heimatland verlässt und in ein anderes Land reist, keinen Zugang mehr zu diesem Spiel hätte. 

Wo der Kampf gegen die billigen Grau-Importe aus Russland und Asien verständlich sein mag, so kann dies unserer Meinung nach nicht die endgültige Lösung sein. Generell gilt mehr denn je: Augen auf beim Key-Kauf! Versucht einen großen Bogen um sogenannte Russland-Keys zu machen und kauft Keys nur noch bei Händlern, denen Ihr blind vertraut - erst kürzlich hat Ubisoft einige unrechtmäßig verkaufte Keys ungültig gemacht, da die dazugehörigen Spiele gestohlen wurden. 

Und ganz im Ernst: Wer bei Preisspannen von 10 Cent bis 2 Euro den "noch billigeren" Key wählt, der muss halt mit den Konsequenzen leben können. PC-Spiele waren nie so günstig wie heutzutage: Unterstützt lieber die Entwickler und Publisher, anstelle auf dem Schwarzmarkt nach vermeindlichen Schnäppchen Ausschau zu halten!