Satoru Iwata | Nintendo überdenkt Haltung zum Region-Lock

Was lange währt, wird (vielleicht) endlich gut

Satoru Iwata | Nintendo überdenkt Haltung zum Region-Lock: Was lange währt, wird (vielleicht) endlich gut Satoru Iwata | Nintendo überdenkt Haltung zum Region-Lock: Was lange währt, wird (vielleicht) endlich gut
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Man wird bisweilen das Gefühl nicht los, dass Nintendo ziemlich langsam ist, wenn es darum geht, Trends des Videospielmarkts zu übernehmen. Besonders heikles Thema ist das eigentlich seit Jahren überholte Region Locking, an dem Nintendo auch mit 3DS und Wii U noch festhält. Noch.

Auf einem Investorentreffen stellte Nintendo-Chef Satoru Iwata eine Revision der Haltung in Aussicht. Zunächst aber: Was ist eigentlich ein "Region-Lock"?

Eine mit Region-Lock versehene Konsole ist nicht in der Lage, Spiele aus anderen Regionen der Erde abzuspielen. Eine europäische PAL-Hardware kann also keine japanische Software abspielen. Das Importieren von Spielen, die beispielsweise in anderen Regionen deutlich früher oder sogar nur dort erscheinen, wird damit unmöglich gemacht, sofern Ihr Euch nicht auch gleich noch eine Konsole aus derselben Region zuschicken lasst.

Nintendo ist im Augenblick das letzte Unternehmen, das an diesem steinzeitlichen Prinzip festhält. Microsofts Xbox One und Sonys PlayStation 4 können Xbox One- beziehungsweise PlayStation 4-Games aus allen Teilen der Erde abspielen.

Doch Nintendo scheint - langsam aber sicher - umzudenken: Das Freigeben der Konsolen könne neben Vorteilen für den Kunden auch Vorteile für das Unternehmen mit sich bringen, so Iwata. Da eine Freigabe trotz alledem noch Problemchen nach sich ziehen würde, könne Iwata - man kennt das ja - noch keine konkreten Ankündigungen machen. Please understand.