Resident Evil HD im Versionsvergleich | Digital Foundry

Schnieker die Zombies nie hinkten

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Alle Jahre wieder kramt Capcom ihre liebste Zombie-Serie aus dem Schrank, bügelt einmal fröhlich über die blutig zerfranste Visage hinüber und stellt den Titel sowohl neuen Spielern, als auch alten Hasen im neuen Gewandt vor. Wir schauen, wie sich Resident Evil HD technisch auf Xbox One, PlayStation 4 und PC präsentiert.

Resident Evil HD ist seit heute (20. Januar 2015) offiziell erhältlich für Xbox One, PlayStation 4 und PC (über Steam) und kommt für knapp 20 Eurp per Download auf Eure Festplatte. Passend zum Start haben die Kollegen von Digital Foundry - die wohl bekanntesten Technik-Profis in den weiten des Internet - dem untoten Pack gehörig auf den modrigen Zahn gefühlt und verraten, wie sich das bereits zweite HD-Remake technisch schlägt.

Zur Info: Ursprünglich erschien Resident Evil am 22. März 1996 erstmals für die PlayStation und begründete nicht nur ein ganzes Genre, sondern entfachte auch die Liebe zu Zombies neu. 2002 folgte das erste, grafische Update in Form der generalüberholten GameCube-Fassung, am 20. Januar 2015 (beinahe 19 Jahre später) wagt sich Capcom nun erneut ans Tageslicht. 

Trotz all dieser Jahre hat der Erstling bis heute nichts an seiner Faszination eingebüßt: Insbesondere Resident Evil Neulingen sei das für aktuelle Horror-Verhältnisse beinahe "zaghafte" Meisterwerk dementsprechend besonders stark ans Herz gelegt. 

Entwarnung gibt es für alle Technik-Phobiker, welche in letzter Zeit viel Schund über sich ergehen lassen mussten: Laut des ausführlichen Technik-Checks von Digital Foundry präsentiert sich Resident Evil HD sowohl auf Xbox One, als auch auf PlayStation 4 von seiner Sahneseite, wobei der Titel unverständlicher Weise abermals nur auf PC die magische 60 FPS-Grenze erreicht - übrigens auch ohne "Killer Hardware". 

Nebenbei freuen sich PC-Zocker über höher aufgelöste Zwischensequenzen und die Anti-Aliasing-Wahl zwischen FXAA (wie auf Konsole), FXAA3 und einem noch feineren FXAA3 HQ.

Kleinere Schönheitsfehler - für Otto-Normal-Zocker kaum wahrnehmbar -  haben sich in die Konsolenfassung geschlichen: Die Xbox One Fassung liefert im Vergleich die schwächsten Schatten, die PlayStation 4 Version kann die 30 Frames zwar halten, ordnet diese aber weniger sauber aneinander, was einem "gefühlten" Ruckeln bei Lauf-Animationen und sogar einigen vorgerenderten Szenen entspricht. 

Bei allen genannten Punkten solltet Ihr Euch jedoch stets (wortwörtlich) vor Augen halten: Diese Kritikpunkte fallen nur im direkten Vergleich untereinander auf und verändern das Spielgefühl auf keinste Weise. Lasst Euch davon also nicht allzu sehr ins Boxhorn jagen. 

Den vollständigen, englisch-sprachigen Technik-Bericht von Digital Foundry / Eurogamer findet Ihr hinter diesem Link. 

Unser Fazit: Wer mal wieder Lust auf eine Runde Resident Evil und ein Wiedersehen mit Jill, Chris, Barry und Wesker hat, der greift zu!