Mortal Kombat X | Gamescom 2014 Preview

Dieses Steak von einem Spiel kommt extra blutig!

Mortal Kombat X | Gamescom 2014 Preview: Dieses Steak von einem Spiel kommt extra blutig! Mortal Kombat X | Gamescom 2014 Preview: Dieses Steak von einem Spiel kommt extra blutig!
Von |
Mortal Kombat X | Gamescom 2014 Preview Dieses Steak von einem Spiel kommt extra blutig! 15 Fotos

"Mortal Kombat X" bleibt sich treu und bietet wieder alles, was die Fans der Serie lieben. Nebenbei erreicht Entwickler NetherRealm ein neues Brutalitäts-Level auf der nach oben offenen "Ist das krass!"-Skala.

Mortal Kombat ist wieder da. Im April 2011 erschien der Titel nach langer Abstinenz erneut auf der Bildfläche und feierte mit epischer Story und einer gewaltigen, gewaltbereiten Charakterriege einen hervorragenden Neustart. Dank abgedrehter "X-Ray-Moves" und brutalen Finishing-Moves wurde der Titel hierzulande schneller indiziert, als der Serienfan "Whooopsie!" rufen kann. 

Und auch Mortal Kombat X ist immer noch das Spiel, das man seinen Eltern lieber nicht zeigt. Die Prügel-Orgie besticht erneut mit den abgedrehten X-Rays, die deutlich zeigen, wie Knochen, Wirbel oder Schädel brechen. Und die Aufforderung „Finish him“ endet in einem überzogenen, überaus blutigen Fatality-Gewalt-Spektakel, das schon fast wie eine comichafte Karikatur wirkt.

Diese finalen Moves wurden alle neu in Szene gesetzt, hinzukommen zig neue "Verrücktheiten". Man muss schon eine gewisse ironische Distanz dazu haben, sonst weiten sich die Augen vor Entsetzen. Immerhin soll laut Serienvater Ed Boon neben den extra-blutigen Fatalities noch eine weitere Abart der "Erniedrigung nach dem Kampf" in Mortal Kombat X zurückkehren: Ob es sich dabei um die geliebten "Babilities" (verwandelt Euren Gegner in ein Baby) handelt, oder eine andere Form, wollte Ed Boon aber noch nicht herausrücken.

Von der augenscheinlichen Brutalität  abgesehen ist Mortal Kombat X erheblich mehr als eine sinnbefreite Prügelei. Die unterschiedlichen Spezialfähigkeiten bieten viel Spielraum für Taktik. Dadurch, dass Ihr für Euren Kämpfer nun drei unterschiedliche Stile von aggressiv bis defensiv wählen könnt, vertieft sich das System weiterhin. In der kurzen Gamescom-Anspielzeit fiel es allerdings schwer, die genauen Unterschiede zu erkennen – außer einigen grafischen Effekten und der leicht unterschiedlichen Darstellung des Kämpfers. 

6082_fe78639e6c714462e677c73302d71bc3_800x600r (image/jpeg)

Die Auswahl aus verschiedenen Kampfstilen ist übrigens kein Novum im Mortal Kombat Kosmos: Bereits im 2003 für PlayStation veröffentlichten Mortal Kombat: Deadly Alliance ließen sich drei verschiedene Kampfstile auswählen, damals sogar mitten im Kampf. Dies funktioniert nun nicht mehr, die Wahl muss vor dem Kampf getroffen werden und ist danach gültig bis zum nächsten Kampf. 

Wie bereits beim im DC-Superhelden-Beat’em-Up „Injustice: Gods among us“ erprobt laden auch in Mortal Kombat X die Stages an einigen Stellen durchaus zur Interaktion ein. Im verschneiten Wald schwingt der Kämpfer sich beispielsweise an einem Ast mitten ins Gesicht des Gegners oder wirft einen Baumstamm auf ihn. Auf den Next-Gen-Konsolen sieht das überaus gut aus und ist effektvoll inszeniert.

Neue Kämpfer braucht das Mortal-Kombat-Land

Neben alten bekannten wie Scorpion, Raiden, Kano und Sub-Zero gibt es zudem einige neue Kämpfer: D’Vorah ist ein Mensch-Insekt-Hybrid und kämpft unter anderem mit einem Stachel oder einem Schwarm stichfreudiger Sechsbeiner. Das klingt genauso abgedreht, wie es aussieht.

 Kumon Kahn kann mit einem Strahl seine Feinde verletzen – und sich selbst heilen. Cassie Cage ist die Tochter des Mortal-Kombat-Veteranen Johnny Cage. Und das Duo Ferra/Torr ist noch eine Stufe verrückter als gewohnt: Die kleingewachsene Ferra sitzt auf dem Rücken der Riesen Torr, und beide sind überaus wehrhaft.

Der erste Gamescom-Eindruck: Mortal Kombat X erfindet das Rad nicht neu, aber feilt weiter an seinen Stärken und verfeinert das, was die Serie ausmacht. Erscheinen soll das Spiel 2015 für PlayStation 3, PlayStation 4, Xbox 360, Xbox One und PC. Ob es Mortal Kombat X überhaupt nach Deutschland schafft, steht derweil noch in den Sternen.

Noch eine brandneue Info zum Abschluss: Auch Mortal Kombat X soll plattformabhängige Download-Kämpfer erhalten. So findet Ihr in der PlayStation-Version einen anderen, speziellen Kämpfer, als in der Xbox-Version. 

Noch mehr Infos zu Mortal Kombat X findet Ihr hinter diesem Link.

6079_aec53380dfb9e6187ef9e57bbd5a6df5_800x600r (image/jpeg)