Oldschool-Plattformer erobert Steam

JumpJet Rex: T-Rex mit Raketenschuhen

Oldschool-Plattformer erobert Steam: JumpJet Rex: T-Rex mit Raketenschuhen Oldschool-Plattformer erobert Steam: JumpJet Rex: T-Rex mit Raketenschuhen Foto: TreeFortress Games

Springende Klempner, hopsende Fleischklumpen, Ziegen auf Trampolinen: Wer dachte, er habe schon alles gesehen, wird in JumpJet Rex eines besseren belehrt. Hier versucht sich ein T-Rex in Raketenschuhen als Held.

Für viele Spieler gehören die 80er und 90er Jahre zu den prägnantesten Momenten der Jump'n'run Geschichte. Dennoch dürfte wohl kein Zeitraum so schwierig für die Vermarktung eines Genre-zugehörigen Titels gewesen sein, wie die letzten Monate und Jahre. Mit Titeln wie Braid, Super Meat Boy, Cave Story, Shovel Knight und "Ori and the Blind Forest" haben sich Plattformer ihren lange verlorenen Platz inmitten der Videospielgesellschaft hart zurück erobert - dementsprechend dicht besiedelt ist die Genre-Population.

Was genau also hat JumpJet Rex, was die anderen nicht haben? Nun, zum einen: Einen T-Rex als Titelhelden. Und einen sehr knuffigen, ganz nebenbei. In der Haut des Dinos rennt, springt und boostet ihr durch eng begrenzte Level im Arena-Design, weicht Laserstrahlen und Geschossen aus und versucht die gesamte Dino-Welt vor einem gigantischen Asteroiden zu bewahren, der unaufhaltsam gen Erde rast. 

T-Rex mit Raketenschuhen JumpJet Rex - Screenshots 8 Fotos

Seit Januar befand sich JumpJet Rex in der Early Access Phase und wurde bereits mit viel Lob ausgezeichnet, jetzt wagt sich der süße Dino aus dem Beta-Stadium heraus an die Öffentlichkeit: Ab heute ist JumpJet Rex offiziell für 14,99 Euro auf Steam erhältlich. 

Retro-Fans frohlocken ob der handgezeichneten 16-Bit-Grafik mit famosen Bosskämpfen, sowie klassischer Chiptune-Musik aus den Händen von Danimal Cannon und x01010111. Schön zu sehen, dass die Spielmechanik und die Steuerung da mithalten können: JumpJet Rex boostet präzise durch die Labyrinthe, wobei ihr pro Level drei Sterne verdienen könnt.

Um alle drei Sterne abzusahnen, müsst ihr das Level ohne Tod und unter einem gesetzten Zeitlimit absolvieren. Was anfans noch leicht gelingt, entpuppt sich in den späteren Levels als "Meatboy'esque" Aufgabe mit hohem Frustfaktor, die zum Glück durch die fair gesetzten Checkpoints entschärft wird. 

Die Kontrolle über den Dino basiert auf extrem simplen Eingabe-Optionen: Boostet entweder horizontal oder vertikal, oder lasst euch mit einem T-Rex-Popo-Dash Richtung Erdboden herabfallen. Präzision ist hier eure erste Priorität, um Bestzeiten zu schlagen und euch auf den Bestenlisten ganz oben verewigen zu können.

Wer will, darf sogar gegen die "Geister" der besten T-Rexe... T-Rexi... T-Rex's... T-rexen antreten. Verdammte Hacke, was zum Geier ist die Mehrzahl von T-Rex?

Je mehr Sterne ihr freischaltet, desto mehr Level schaltet ihr frei: Auf einer Weltraum-Karte bewegt ihr euch von Station zu Station fort und sammelt insgesamt 126 Sterne - bis es soweit kommt, müsst ihr jedoch viel üben und so einige Tode in Kauf nehmen. Letztendlich überwiegt aber deutlich der Spaß am Spiel.

Netter Bonus obendrauf:  JumpJet Rex lässt sich alternativ auch im Koop-Modus gemeinsam bestreiten. Und Dino-Fashionistas zocken eine MENGE unterschiedlicher Outfits für den prägnanten Prähistoriker frei.

Kurz: Unbedingt mal reinschauen! Hinter diesem Link findet ihr JumpJet Rex gleich auf Steam