Ehre wem Ehre gebührt

Angespielt: "For Honor"

Ehre wem Ehre gebührt: Angespielt: "For Honor" Ehre wem Ehre gebührt: Angespielt: "For Honor" Foto: Ubisoft
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Am vergangenen Wochenende konnten ausgewählte Spieler in der Closed Alpha von For Honor einen ersten Eindruck des Spiels erhaschen. Wir waren mit dabei und verraten euch, wie uns der neue Titel von Ubisoft gefallen hat.

Wer auf der Gamescom zugegen war, der hat sicherlich festgestellt wie groß das Interesse an dem neuen Action-Spiel der Assassins Creed-Macher ist. Stundenlange Warteschlangen luden nicht gerade zum Anzocken ein.

Aber ist das große Interesse überhaupt gerechtfertigt? Wir denken schon! Denn For Honor ist zum einen endlich eine neue und interessante Marke, und bietet euch auf der anderen Seite sowohl ein interessantes Spielkonzept, als auch einen extrem eindrucksvollen, audiovisuellen Rahmen: Die aufwendigen Schlachten machen optisch einiges her! Die ersten Eindrücke aus der Alpha bestätigen, dass der Titel enormes Potenzial bereithält.

Die drei Fraktionen Wikinger, Samurai und Ritter kämpfen auf dem Schlachtfeld um die Vorherrschaft. Aufgeteilt in jeweils zwei Unterklassen gibt’s auf die Mütze. Diese unterscheiden sich grundlegend in Handling, Kampfgeschwindigkeit und der richtigen Kampfstrategie.

For Honor verlangt dem Spieler einiges ab. Die Steuerung, die euch in einem Tutorial ausführlich erklärt wird, bietet spielerische Tiefe und ist für den einen oder anderen sicherlich gewöhnungsbedürftig - For Honor ist sicher kein Spiel für "Casual Gamer", die nur mal eben ein paar Knöpfe auf dem Joypad malträtieren wollen. Die intensiven Duelle erfordern nicht nur eine Menge Geschicklichkeit, sondern allen voran präzises Timing um Angriffe auszuführen und zu blocken. Wer hier voreilig agiert, der verlässt das Spielfeld nicht selten einen Kopf, oder einige Körperteile kürzer - in Sachen Brutalität hält sich der Titel nicht zurück.

For Honor 2 - image/jpeg

Persönlich erinnert mich diese Art und Weise des Kämpfens ein wenig an die Dark Souls-Reihe oder Bloodbourne: Ihr müsst auf Gelegenheiten warten und eiskalt zuschlagen, ohne dabei die Geduld zu verlieren. Das macht die Kämpfe, die übrigens meist im "Best-of-5" ausgetragen werden, extrem spannend.

Doch auch die "Zwei gegen Zwei"-Duelle haben mir sehr gut gefallen: Teamwork ist hier zwar nicht notwendig, doch eine gute Mischung von Klassen und Völkern ist durchaus vorteilhaft.

Wie bereits erwähnt sieht For Honor dank der neuen "AnvilNext"-Grafikengine sehr gut aus. Die Umgebungen sind nicht nur hübsch umgesetzt, sondern sind eines Duells um Leben und Tod mehr als würdig.

For Honor - image/jpeg

Nach dem ersten Anspielen bleibt das Verlangen nach mehr. Denn wer sich mit dem neuartigen Kampfsystem anfreunden kann und Spaß an fordernden Schlachten hat, der wird sich bei For Honor pudelwohl fühlen. Wir können die Veröffentlichung jedenfalls kaum mehr abwarten!

For Honor soll am 14. Februar 2017 für PlayStation 4, Xbox One und PC erscheinen. Genug Zeit also, um daheim noch ein wenig die Katanas und Zweihandäxte zu schärfen ;-)

For Honor 1 - image/jpeg

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