Lego Batman 3: Beyond Gotham im Test | PlayStation 4

Kapoow! Splaash! Chaadong!

Lego Batman 3: Beyond Gotham im Test | PlayStation 4: Kapoow! Splaash! Chaadong! Lego Batman 3: Beyond Gotham im Test | PlayStation 4: Kapoow! Splaash! Chaadong!
Von |

Spielerisch hat sich nicht allzu viel getan in der Lego-Welt: Noch immer haut Ihr mit bis zu zwei Spielern gleichzeitig alles zu Lego-Klötzchen, was nicht bei "3!" aufgeräumt in der Schublade landet. Neu dabei sind die verschiedenen Anzüge, welche Batman beispielsweise durch Wände blicken lassen oder per Jetpack in die Luft befördern. Zum Lösen der meisten Rätsel wird dementsprechend nicht nur zwischen den einzigartigen Charakteren umgeschaltet, sondern auch zwischen den verschiedenen Anzügen.

9170_9dcb251ba2fa00dd4ca22f0a3d0d1d95_800x600r - image/jpeg

So baut Ihr aus herumfliegenden Lego-Steinen neue Plattformen, kuriose Schalterkombinationen oder abgefahrene Gefährte, die Euch im Level weiter voranbringen. Weiter aufgelockert wird das Spiel durch die neuen Shoot'em up Level, in denen Ihr in ein Raumschiff steigt und die gegnerischen Schiffe mit Unterstützung einiger Spezialwaffen ausschaltet. Dabei könnt Ihr Euch nicht nur nach vorne bewegen, sondern auch in die entgegen gesetzte Richtung – wer das PSN-Shoot'em up Resogun gespielt hat, erkennt die Spielmechanik sofort wieder.

Geheimnisse und Easer Eggs werden in Lego-Spielen stets groß geschrieben und Lego Batman 3: Jenseits von Gotham macht hier keine Ausnahme: Goldene Lego-Steine und der stets erneut auf Eure Hilfe angewiesene Adam West wollen in jedem Level gefunden werden, wobei Ihr meist einen zweiten Besuch der Level mit einrechnen solltet. Viele der Geheimnisse lassen sich erst in einem zweiten Durchlauf durch neu freigespielte Charaktere aktivieren.

Von der Batcave ins Weltall

Mit insgesamt 15 Leveln unterhält Euch bereits die Kampagne gute 10 Stunden, Sammler und frenetische Steinchenklopper sind gute 5 Stunden länger unterwegs. Überhaupt ist das Level-Design einer der größten Positiv-Punkte von Lego Batman 3: Von der Batcave bis hin zur Raumstation besucht Ihr viele erinnerungswürdige Kulissen, die vor Detailliebe nur so strotzen. Auch hier macht sich der Fokus auf einzelne Level im Verzicht auf eine offene Welt positiv bemerkbar. 

9165_e6f472ea2e54af784cc332aeccfb4edb_800x600r - image/jpeg

Ein echtes Highlight für alle Fans der Batman-Serie aus den 60er Jahren: Traveller's Tales haben ein eigenes Level rund um die Abenteuer von Adam West ins Spiel integriert, welches das Feeling der ikonischen TV-Serie perfekt einfängt und für sich genommen schon ein Kaufgrund für Fans ist. Super!

Wer die Geschichte beendet und das Spiel einmal durchgespielt hat, findet derweil einen Haufen weiterer Aufgaben, um sich für viele weitere Tage mit Lego Batman 3 zu vergnügen: Die Lantern-Welten bieten eine Prise Open-World-Feeling, die letzten goldenen Lego-Steine wollen eingesackt werden und die VR Missionen lassen Euch gleich für mehrere Stunden vor dem Bildschirm kleben. Schade nur, dass letztere keine High-Score-Funktion zum fixen Online-Vergleich bieten.