Auf fantastischer Reise

Fe im Test für PlayStation 4

Auf fantastischer Reise: Fe im Test für PlayStation 4 Auf fantastischer Reise: Fe im Test für PlayStation 4 Foto: EA
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Electronic Arts hat sich mit den letzten Veröffentlichungen nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Pay-to-Win, Lootboxen und jede Menge Bugs ließen die Fans in jüngster Vergangenheit auf die Barrikaden klettern. Mit dem kreativen Indie-Titel "Fe" will der Publisher nun punkten. Im Test verraten wir euch, ob dies gelungen ist.

Fe nimmt euch mit auf eine spannende Reise, eingebettet in eine offene, recht abstrakt gezeichnete Welt voller mysteriöser Tierwesen und schemenhafter Monster. Erklärt wird nur wenig, eine Sprachausgabe oder eine klassisch erzählte Geschichte gibt es nicht. Doch das ist auch nicht nötig, denn ihr tastet euch nach und nach in der Welt von Fe vorwärts und lernt alles über ihre Bewohner und die Probleme, die es aufzudecken gilt.

Obwohl Fe komplett ohne sprachliche Vertonung auskommt, ist der Sound und die Verständigung zwischen euch und der Umwelt der Kern des Spiels. Während ihr zu Beginn nur mit wenigen Tieren kommunizieren könnt, lernt ihr im Verlaufe des Spiels immer mehr Sprachen. Dies eröffnet euch neue Möglichkeiten und Levelabschnitte. Oftmals ist es nötig, in Kooperation mit den fantasievoll gestalteten Wesen des Waldes, den Weg gemeinsam zu gehen.

Ja sind wir im Wald hier...

Obwohl Fe größtenteils ohne klassische Action, Kampfsequenzen und dramatische Szenen auskommt, wird das Spiel niemals langweilig. Geschickt werdet ihr nach und nach in die Mysterien des Waldes eingeführt. Über Höhlenmalereien und kurze Zwischensequenzen erschließt sich die Geschichte nach und nach. Das ist mehr als ausreichend, um euch für die gut 5 bis 7 Stunden Spielzeit zu motivieren und zu unterhalten.

Ähnlich wie bereits der Titel Unravel von Electronic Arts ist auch Fe wieder ein audiovisuelles Erlebnis. Doch Fe ist auch durch das Gameplay abwechslungsreich und unterhaltsam. Das sehr spezielle Art-Design und die melancholisch angehauchte Komponente von Fe sollten euch über die gesamte Spielzeit fesseln. Für die von EA ungefähr aufgerufenen 20 Euro bekommt ihr mehr für euer Geld, als bei so manchem Vollpreistitel, den der Publisher in der Vergangenheit auf den Markt gebracht hat.

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Fazit

Fe ist ein faszinierendes Abenteuer, dass auch ganz ohne die große Action zu begeistern weiß. Die einzigartige Optik, die liebenswerte Hauptfigur und die vielen melancholischen Momente des Spiels werden mir noch lange in Erinnerung bleiben. Trotz seiner Indie-Herkunft steht Fe vielen anderen Vollpreisspielen in nichts nach. Wer auf der Suche nach einem Geheimtipp ist, der sollte sich Fe nicht entgehen lassen.

Fe bekommt von uns 4 von 5 gelernte fremde Sprachen, 84 von 100 gefundenen Kristallen und 8 von 10 neu geschlossene Freundschaften.

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