Evolve im Test

Evolution oder Revolution?

Evolve im Test: Evolution oder Revolution? Evolve im Test: Evolution oder Revolution?
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Endlich ist es soweit – Evolve ist im Handel erhältlich. Seit das Spiel des kalifornischen Entwicklers Turtle Rock angekündigt wurde, warten Spieler sehnsüchtig auf das neueste Spiel der "Left 4 Dead"-Macher. Mit etlichen Awards von der gamescom und der E3 sind die Erwartungen an den Titel dementsprechend groß. Sogar um den begehrten Titel „Spiel des Jahres“ hat Evolve wohl ein Wörtchen mitzureden. Ob das Spiel überzeugen kann, verraten wir euch im Test.

Das Spielprinzip hört sich nach einer riesen Portion Spaß an: Vier Spieler kämpfen gemeinsam gegen ein übermächtiges Monster, das im Idealfall auch von einem menschlichen Spieler kontrolliert wird. Dass ein sogenannter Koop-Shooter eine ganze Menge Koordination und natürlich auch Können der im Team spielenden Mitstreiter abverlangt, steht dabei außer Frage.

Aber ist es nicht unfair, wenn vier gut ausgerüstete und schwer bewaffnete Jäger einen einzelnen Spieler jagen und bekämpfen? Um diese Frage beantworten zu können genügt ein kurzer Blick auf die drei zum Launch verfügbaren Monster: Da wäre zum einen der Goliath, der ein - besonders im Nahkampf - versierter Brocken ist, die Krake, die nicht zuletzt wegen ihrer Beweglichkeit und des Aussehens ein bisschen an das namensgebende Alien aus den Filmen erinnert und zu guter Letzt der Geist, der mit seinen vernichtenden Angriffen die Jäger aus dem Hinterhalt attackieren kann. Überflüssig hervorzuheben, dass sich diese drei Kreaturen mehr als zu helfen wissen.

Auf der Pirsch

Wer zuerst als Jäger sein Glück versuchen möchte, dem wird sofort auffallen, dass sich Evolve nicht wie jeder andere Shooter spielt. Nicht nur das sich die vier verfügbaren Klassen, die jeweils zwei weitere freispielbare Charaktere mit neuen Fähigkeiten bieten, grundliegend voneinander unterscheiden, auch die eigene Spielweise muss zwingend an die Rolle im Team angepasst werden.

Wer Sanitäter spielt sollte versuchen sich aus Gefechten rauszuhalten, während Schützen an vorderster Front kämpfen sollten. Denn: Ist der Sanitäter erst einmal tot, gibt es nur wenig Hoffnung für die Jäger das Monster bezwingen zu können.

Die weiteren Klassen sind der Fallensteller und Support. Der Fallensteller ist aufgrund der Fähigkeit „Mobile Arena“ ein wichtiger Mosaikstein im Team. Für eine gewisse Zeitspanne sind die Jäger mit dem Monster in einem Bereich eingeschlossen – optimal um auf Konfrontation mit dem Feind gehen zu können. Der Supporter kann nicht nur großen Schaden anrichten, sondern auch die Mitstreiter stärken indem er sie für eine kurze Zeit unsichtbar macht, oder den erlittenen Schaden absorbiert.

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Mit einem Landungsschiff wird die Gruppe zu Beginn einer Partie auf der Karte abgeworfen. Das Monster hat zu diesem Zeitpunkt schon einen kleinen Vorsprung der ihm Zeit verschafft. Um als Jäger das Monster zu lokalisieren gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die einfachste ist es stets Daisy hinterher zu rennen. Daisy ist der Bluthund der Fallenstellerin Maggie und erschnüffelt die Fährte des Monsters.

Alternativ können alle Gruppenmitglieder den Fußspuren des Monsters folgen, oder auf tote Tiere, aufgeschreckte Vögel und zerstörte Flora achten. Dabei schlägt man sich durch optisch sehr ansehnliche Außengebiete, die einem Dschungel oder einem Wald darstellen. Je nachdem wie sich der Feind anstellt, kann die Suche nach dem Monster einige Minuten dauern, doch ist das Monster einmal ausgemacht, ist die Konfrontation in den meisten Fällen nicht zu vermeiden. Hilfreich dabei ist das Jetpack, dass jedem der vier Jäger zur Verfügung steht. Damit könnt Ihr selbst steile Wände erklimmen oder Abgründe sanft heruntergleiten.