Dragon Age: Inquisition im Test | PlayStation 4

Inquisitor (m/w) gesucht!

Dragon Age: Inquisition im Test | PlayStation 4: Inquisitor (m/w) gesucht! Dragon Age: Inquisition im Test | PlayStation 4: Inquisitor (m/w) gesucht!
Von |

Hinsichtlich des Kampfsystems hat BioWare die nahezu perfekte Verbindung zwischen den actionreichen und schnellen Gefechten des zweiten Teils, sowie dem eher taktisch geprägten Vorgehen in Origins gefunden. Das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen und bereitet viel Spaß. Die Kämpfe sind immer noch sehr actionlastig, allerdings lässt sich das Geschehen jederzeit per Knopfdruck einfrieren, um in die taktische Ansicht zu wechseln. Hier könnt Ihr in Ruhe die Lage einschätzen und Euren Charakteren Anweisungen geben bestimmte Fähigkeiten zu wirken, Bereiche zu verteidigen oder einen Trank zu nehmen.

9224_1c30a9ab674127fbf3a03e259e37388c_800x600r (image/jpeg)

Apropos Heiltränke: Es gibt in "Dragon Age: Inquisition" keine Heilzauber mehr! Die gesamte Gruppe teilt sich ein Kontingent von zunächst acht Heiltränken, das mit einem Inquisitionsperk noch erweitert werden kann. Jeder Charakter kann außerdem eine gewisse Anzahl an Regenerationstränken dabei haben. Das war es dann aber auch schon.

Das hat zur Folge, dass Ihr mit mehr Bedacht vorgehen müsst. Heiltränke werden bei jedem Besuch im Lager oder durch Vorratskisten wieder aufgefüllt, andere Tränke müssen mit den passenden Zutaten neu gebraut werden. Wer auf höheren Schwierigkeitsgraden den taktischen Modus vernachlässigt, wird feststellen, dass die Tränke nur so verschlungen werden und die Gruppe ziemlich schnell dumm dasteht. Gerade deswegen ist es unerlässlich immer mindestens einen Magier dabei zu haben, der mit einem Zauber die gesamte Gruppe mit einem temporären Schutzschild abschirmen kann.

9223_a7ba5197b4447240dd43cf35c9a4380b_800x600r (image/jpeg)

Soll es dann zusätzlich noch an die Königsdisziplin des Drachen-Erlegens gehen, benötigt Ihr neben gutem Kampfmanagement ebenfalls eine gehörige Portion Mut (und Leichtsinn): Die Bestien machen ordentlich Eindruck und nicht wenige Abenteurer enden als knuspriger Drachensnack für zwischendurch. Wenn Ihr nach einem epischen Kampf auf Leben und Tod dem Monster den Gar ausmacht, dann könnt Ihr gar nicht anders, als Euch wie der "Babo" schlechthin zu fühlen. Der Titel "Herold Andrastes" kommt wohl doch nicht von ungefähr.

Natürlich wird jede Eurer Heldentaten in der Schlacht mit Erfahrungspunkten belohnt, was uns zum nächsten Punkt bringt. 

Wille zur Selbstentwicklung:

Jeder gute Mitarbeiter hat das Bedürfnis ständig an sich arbeiten, um noch besser zu werden. Dieses Profil solltet auch Ihr erfüllen! Die Inquisition heißt zwar Anwärter aller Art willkommen, aber ein jeder sollte gewonnene Erfahrung dazu nutzen neue Fertigkeiten zu erlernen.

Wie gewohnt gibt es für jeden Levelanstieg einen Fertigkeitenpunkt, den Ihr in verschiedenen Talentbäumen verteilen könnt. Später wird innerhalb jeder Klasse eine von mehreren Spezialisierungen gewählt, ein eigener Zweig steht für Inquisitor-Fähigkeiten parat. Die Auswahl ist dabei ordentlich, was durchaus dazu führen kann, dass man sich schnell verskillt. In vielen Rollenspielen ist dies quasi die Todsünde schlechthin, in Dragon Age: Inquisition wird es Euch verziehen. Gegen einen symbolischen Obolus könnt Ihr beim Schmied jederzeit eine Neuverteilung der Talente erwerben.

9226_974f62aa8ecf173893022f84ade04a7f_800x600r (image/jpeg)

Tipp: Gerade nach dem Freischalten der Spezialisierungen würden wir Euch zu einer Neuverteilung raten, denn dann habt Ihr sofortigen Zugriff auf alle Talentbäume und müsst Euch nicht wie zu Beginn des Spiels auf eine etwas kleinere Auswahl beschränken.