Dragon Age: Inquisition im Test | PlayStation 4

Inquisitor (m/w) gesucht!

Dragon Age: Inquisition im Test | PlayStation 4: Inquisitor (m/w) gesucht! Dragon Age: Inquisition im Test | PlayStation 4: Inquisitor (m/w) gesucht!
Von |

Blackwall: Der graue Wächter versucht einigen Tölpeln in den Hinterlanden beizubringen, sich selbst zu verteidigen. Ansonsten ist er vor allem am dem Verschwinden seiner Brüder und Schwestern interessiert.

Dorian: Der wortgewandte Magier aus Tevinter ist frischer Absolvent der Hipster-Akademie, was er mit seinem schicken Schnäuzer stolz zur Schau stellt. Neben der Bartpflege interessiert er sich vor allem dafür in seiner Heimat einiges zu bewegen.

Cole: Niemand weiß, wer oder was Cole so recht ist. Am liebsten wühlt er in den Gedanken von anderen herum und drückt diese so pathetisch wie nur möglich aus. Im Grunde genommen will er aber allen nur helfen und hat deshalb auch keine Zeit zum Friseur zu gehen.

Wenn man sich bei BioWare auf etwas verlassen kann, dann auf stimmige Charaktere: In dieser Hinsicht liefern die Kanadier abermals ab. Jeder Begleiter spielt eine authentische Rolle und weiß eine Geschichte zu erzählen, die es sich durchaus zu erforschen lohnt. Zwar sind Romanzen am Arbeitsplatz normalerweise absolut tabu, die Inquisition drückt hier jedoch zwei Augen zu. Sie erweist sich sogar als sehr aufgeschlossen und unterstützt ebenso gleichgeschlechtliche Beziehungen. Der Job des Inquisitors muss kein einsamer sein!

9218_79a066cf2de34931120896a6ca55c029_800x600r (image/jpeg)

Leider könnt Ihr wie gehabt nur drei Begleiter gleichzeitig auf Eure Reisen mitnehmen. Da fälllt die Wahl häufig schwer! Jeder Gefährte sollte allerdings mal eine Chance bekommen und wir raten Euch dringend viel auszuprobieren und zu kombinieren, denn sehr oft eröffnet die bloße Anwesenheit eines Begleiters in Gesprächen völlig neue Dialog-Optionen.

Natürlich gibt es auch wieder die kurzen, amüsanten Sticheleien untereinander, wenn man gerade unterwegs ist, die je nach Gruppenzusammensetzung unterschiedlich ausfallen. Es lohnt sich einfach mal stehen zu bleiben, um den Gesprächen zu lauschen! Selbstverständlich sind die Begleiter nicht bloß zum Quatschen da, sondern stehen Euch auch in Kämpfen zur Seite, womit wir auch schon bei der nächsten wichtigen Anforderung wären.

Keine generelle Abneigung gegenüber Gewalt:

Wenn Interessen aufeinander prallen wird es  in Thedas schnell hitzig und blutig. Pazifisten haben also schlechte Karten. Als Inquisitor werdet Ihr schneller in Kämpfe verwickelt, als Ihr "Andraste" sagen könnt und deshalb müsst Ihr Euch verteidigen können.

Viel höher sind die Anforderungen in diesem Sinne eigentlich nicht. Es bleibt Euch überlassen, ob Ihr in der Rolle des Kriegers entweder mit einer Einhandwaffe und einem Schild, oder einer massiven Zweihandwaffe zu Werke geht, Euch als Schurke entweder mit zwei Dolchen, oder einem Bogen durch die gegnerischen Horden metzelt, oder als Magier mit Zaubern der verschiedenen Schulen hantiert.

9219_5813adb7e92acbb72fef53e12dd481da_800x600r (image/jpeg)

Die Klassen sind allesamt sehr gut gelungen und aufeinander abgestimmt, somit werden die Kämpfe nie langweilig. Kleiner Tipp: Insbesondere Magier sind sehr interessant geworden! Doch natürlich müssen sich die anderen Klassen nicht vor den Zauberern verstecken.

Ohnehin müsst Ihr nicht verzweifeln, wenn Ihr plötzlich nach 20 Stunden gerne eine andere Klasse spielen würdet. Ihr könnt dann einfach in die Haut eines Eurer Gruppenmitglieder fahren und habt dadurch jede Klasse auf Abruf spielbereit.