Dragon Age: Inquisition im Test | PlayStation 4

Inquisitor (m/w) gesucht!

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Wie es sich gehört, gibt es auch abseits des übergeordneten Handlungsbogens viel zu tun: Abermillionen von Pflanzen für Tränke, diverse Stoffe und Leder für Rüstungen, unterschiedlichste Erze für Waffen, die Ihr übrigens auch alle selbst braut, schneidert und schmiedet, wollen gesammelt, mysteriöse Scherben und noch mysteriösere Fragmente wollen gefunden werden.

Nebenbei spielt Ihr "Laufbursche" für die halbe Welt, um die banalsten Ersuche zu erfüllen: Findet beispielsweise einen Ring, der nur zehn Meter hinter der holden Frau liegt, beansprucht Sehenswürdigkeiten und Lager für die Inquisition, vertieft Euch in 37.000 Briefe und Kodex-Einträge, versucht Euch als Innenarchitekt in Eurem eigenen Schloss... Verdammt Hacke, Ihr müsst sogar für Eure Arbeiter Steinbrüche und Holzschlagstellen markieren!

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Kurz gesagt: Ihr schmeißt den ganzen Laden eigentlich selbst, während Eure Entourage den ganzen Tag in der Himmelsfeste den faulen Lenz schiebt. Ach, Ihr liebt es das Mädchen für alles zu geben? Hervorragend! Dann erfüllt Ihr sicherlich auch noch die folgenden Voraussetzungen.

Erfahrung:

Ein gewisses Vorwissen über die politische Lage in Thedas gerade hinsichtlich des Konflikts der Magier und Templer ist durchaus von Vorteil. Insbesondere Kenner der Vorgänger werden mit zahlreichen Anspielungen und Auftritten von bekannten Charakteren wie Morrigan, Leliana, Hawke, Varric und anderen auf ihre Kosten kommen.

Eine klare Empfehlung erhält das soganannte Dragon Age Keep (Hier klicken!), mit dem Ihr Euch einen eigenen Weltzustand kreieren könnt, der maßgeblich von Euren Entscheidungen beeinflusst wird. Wer mindestens einen Teil gespielt hat, sollte hiervon auf jeden Fall Gebrauch machen, denn Speicherstände aus Dragon Age: Origins und Dragon Age 2 lassen sich nicht importieren und müssen deshalb über das Keep indirekt erstellt werden. Neulinge sollten zumindest die kurzen, zusammenfassenden Clips anschauen. Natürlich ersetzen diese nicht das Durchspielen der Vorgänger, aber zumindest ein absolutes Mindestmaß an Hintergrundwissen sollte dadurch gewährleistet werden.

Soziale Kompetenz:

Ohne soziale Kompetenzen bringt man es in keinem Job weit: Dies gilt erst recht für den Posten des Inquisitors. Zwar haben wir vorher behauptet, dass Ihr den Laden weitestgehend alleine schmeißen würdet, doch so ganz stimmt dies natürlich nicht. An Eurer Seite stehen neun treue Gefährten, die sich mit Euch im Kampf gegen die Bresche verbünden. Zwar könnt Ihr theoretisch sechs von ihnen ablehnen, doch nur ein Dummkopf würde eine solche Hilfe verweigern.

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Hier nun eine kurze Vorstellung Eurer potenziellen Kollegen, die sich praktischerweise gleichermaßen auf die Klassen Krieger, Schurke und Magier verteilen:

Varric: Der berühmt-berüchtigte Geschichtenerzähler und "Geschäftsmann" ist wohl das Beste, was Kirkwall je hevorgebracht hat. Immer mit dabei: ein lockerer Spruch zu jeder Lage und seine Armbrust "Bianca". Wer den zwergischen Barney Stinson zu Hause lässt, ist selbst Schuld!

Cassandra: Die Sucherin hat sich in ihrem Leben zwei Dingen verschrieben: Varric zu hassen und für Gerechtigkeit zu kämpfen. Es gibt zwar deutlich angenehmere Zeitgenossen, aber Cassandra hält Euch stets den Rücken frei.

Solas: Der Elf ist ein abtrünniger Magier, der den Kreis der anfänglichen Gefährten beschließt. Zu seinen Hobbies gehören Reisen in das Nichts und ständiges Klugscheißen.

Sera: Die Elfen-Schurkin durchlebt anscheinend gerade ihre Pubertät und rebelliert so ziemlich gegen alles, wogegen man sich auflehnen kann. Dazu spielt sie auch noch gerne Streiche.

Vivienne: Eindeutig die Fashion-Queen der Inquisition. Niemand wäre besser geeignet, um die Jury von "Thedas Next Topmodel" zu leiten.

Der Eiserne Bulle: Dieser Qunari sieht nicht nur aus wie ein richtiger "Badass", er ist es auch. Gemeinsam mit seinen Saufkumpanen, den Sturmbullen, macht er für das richtige Geld jeden Gegner einen Kopf kürzer.