Angespielt: Crossout

Post apokalyptisches Auto-Schrotten à la Mad Max

Angespielt: Crossout: Post apokalyptisches Auto-Schrotten à la Mad Max Angespielt: Crossout: Post apokalyptisches Auto-Schrotten à la Mad Max Foto: Gaijin Network Ltd.
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Mit dem post apokalyptischen Car-Combat-Spiel peilt Publisher Gaijin Entertainment (War Thunder) den nächsten Online-Hit an. Wir konnten den Titel bereits in der Beta für die PlayStation 4 antesten und verraten euch, was das Rennspiel-MMO unter der Haube hat.

Das russische Entwickler-Team Targem Games steht auf "Car Combat": In ihrer Historie verstecken sich viele Titel, welche dem mittlerweile eher stiefmütterlich behandelten Thema untergeordnet sind und die auf martialische Namen wie "Armageddon Riders" (2011), "Sledgehammer/GearGrinder" (2008) und "Hard Truck Apocalypse" (2005) hören.

Nie gehört? Wir auch nicht! Kaum einer der Titel aus dem Entwicklerstudio brachte es zu großer Popularität - was sich nun mit "Crossout" endlich ändern könnte, denn unter der Vermarktung der Profis von Gaijin Entertainment könnten die Russen ganz neue Spielerkreise erreichen.

Ein Wort zur Hintergrundgeschichte: Die "Crossout-Epidemie" hat die Menschheit im Jahr 2047 fast komplett ausgelöscht. Die noch vorhandenen Ressourcen sind rar und haben einen großen Wert - kein Wunder also, dass die Überlebenden um jeden Grashalm kämpfen. Was sich anhört wie Mad Max sieht im Spiel auch so aus wie Mad Max.

Drive-Thru

Karge Landschaften und rostige Boliden streifen umher und zelebrieren das Darwin’sche Überleben des Stärkeren. Bis an die Zähne bewaffnet geht es auf den Schlachtfeldern heiß her. Das Besondere an Crossout: Ihr könnt euren fahrbaren Untersatz komplett selbst gestalten. Jedes Rad, jeder Stoßdämpfer und jedes Maschinengewehr kann nach eigenem Gusto platziert werden.

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Folglich finden sich teils skurrile, einschüchternde oder manchmal auch enorm unpraktische Fahrzeuge auf der Straße wieder. Von wendigen Buggies über schwere Kettenfahrzeuge oder kleine Mechs ist so ziemlich alles dabei, wovon ihr als apokalyptischer Werkstatt-Vorarbeiter träumen könnt.

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Persönlich empfehle ich jedem eine gute Panzerung, denn in Crossout kann wirklich jedes Teil präzise von eurem Gefährt abgeschossen werden. Habt ihr Pech, liegt ihr ohne einen Reifen auf dem Trockenen und seid eurem Schicksal ausgeliefert. Ihr solltet die richtige Balance aus Gewicht, Feuerkraft und Fahrbarkeit finden. Leider müsst ihr hierfür das eine oder andere Autowrack aus eurer Garage brennen sehen.

Freude am Fahren?

Habt ihr euren Lieblingsboliden einmal gefunden fängt der Spaß an. Die Schlachten sind action- und bleigeladen, kurzweilig und machen Laune. Besonders mit ein paar Freunden steigert sich der Spielspaß auf den Online-Touren deutlich. Das Handling der vierrädrigen Todesmaschinen ist je nach Zustand mehr oder weniger gut, dabei aber stets nachvollziehbar.

Aktuell kämpft der Titel mit den Spielerzahlen - was spätestens zum Release auch eine der größten Gefahren darstellt, immerhin gehören zu einem guten Online-Spiel auf gut bestückte Server. Darum dreht sich auch das komplette Wirtschaftsgefüge in der virtuellen Spielwelt: In der eigenen Werkstatt kauft und verkauft ihr dringend benötigtes Material und Bauteile über den spielinternen Marktplatz.

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Das bisher Erlebte macht definitiv Lust auf mehr - zumal der Titel enorme Möglichkeiten für Tüftler und Hobbyschrauber bietet. Wird von Seiten der Entwickler noch an der einen oder anderen Stellschraube gedreht, hat Crossout durchaus das Potenzial, ein sehr interessanter Titel zu werden.

Crossout befindet sich bereits seit 2015 in der Mache und war bereits auf der Gamescom 2015 spielbar. Mittlerweile sind zwei Jahre vergangen: Auf Steam könnt ihr den Titel bereits als "Early Access" für 29,99 Euro kaufen. Am 30. Mai, gleichzeitig zum Start der offenen Beta auf dem PC, wird Crossout auch auf PlayStation 4 und Xbox One kostenlos spielbar sein.

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