Das steckt dahinter

EA Sports stoppt Verkauf von FIFA-Points in Belgien

Das steckt dahinter: EA Sports stoppt Verkauf von FIFA-Points in Belgien Das steckt dahinter: EA Sports stoppt Verkauf von FIFA-Points in Belgien Foto: EA Sports
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In Belgien können FIFA-Spieler ab sofort keine FIFA Points mehr kaufen. Damit beugte sich EA Sports den belgischen Behörden. Das steckt dahinter.

Im beliebten FIFA-19-Modus Ultimate Team können sich Zocker mit den FIFA Points verschiedene Packs kaufen. In diesen Packs befinden sich mal mehr, mal weniger gute Spieler. Die Wahrscheinlichkeit, einen Elite-Spieler wie Lionel Messi oder Cristiano Ronaldo zu ziehen, ist verschwindend gering. 

Diese sogenannten "Lootboxen", die gegen Echtgeld käuflich erworben werden können, sind den belgischen Behörden ein Dorn im Auge und wurden bereits im vorigen Jahr als Glücksspiel deklariert. Neben FIFA wurden in Belgien auch Spiele wie Overwatch und Counter-Strike wegen der "Lootboxen" als Glücksspiel eingestuft. Die Hersteller Blizzard (Overwatch) und Valve (Counter Strike) reagierten zügig und verbannten die Lootboxen in Belgien aus ihren Spielen. 

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EA Sports blieb zunächst stur, zog nun jedoch nach. In einem Statement teilte der Spielehersteller mit: "Nach weiteren Gesprächen mit den belgischen Behörden haben wir uns entschieden, den Verkauf von FIFA Points in Belgien einzustellen." Bis zum 31. Januar können FIFA-Zocker, die noch in Besitz von FIFA Points sind, diese verbrauchen. Danach ist Schicht im Pay-to-win-Schacht.

"Wir entschuldigen uns bei unseren Spielern in Belgien für jegliche Unannehmlichkeiten, die daraus resultieren", sagt der Publisher weiter. EA teilt zudem mit, dass man immer noch der Meinung sei, dass Lootboxen nicht im Widerspruch zum Glücksspielgesetz stehen.

Schätzungen zufolge verdient der Spielehersteller jährlich rund 800 Millionen Dollar mit dem Verkauf von FIFA-Points. Eine Ausweitung des Verbots auf größere Märkte wie Großbritannien, Deutschland oder den USA hätte somit einschneidende Konsequenzen.

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