Geile Bands, bestes Wetter und eine Stimmung zum Verlieben

Das war das Open Source Festival 2017

Geile Bands, bestes Wetter und eine Stimmung zum Verlieben: Das war das Open Source Festival 2017 Geile Bands, bestes Wetter und eine Stimmung zum Verlieben: Das war das Open Source Festival 2017 Foto: Tonight.de/Joshua Sammer

Wenn auf der Bühne die Antilopengang über Trickbetrug an Rentnern rappt und man im Hintergrund ein paar Senioren unbeeindruckt über den Golfplatz schreiten sieht, dann kann das nur eins heißen: Es ist wieder Open Source Festival! Zum zwölften Mal wurde gestern in der spießigen Idylle der Grafenberger Einöde wieder das wohl coolste Festival Düsseldorfs auf die Beine gestellt.

Open Source Festival | Samstag, 8. Juli 2017 Open Source Festival // Sa 08.07.17 Rennbahn (Grafenberg) 145 Fotos

Neuer Besucherrekord und ein ausverkauftes Festival

7.000 Besucher haben in diesem Jahr den steinigen Aufstieg zur Rennbahn geschafft – ein neuer Rekord! Pünktlich zum ersten Ton von Headliner Trentemøller gingen auch die letzten Tickets an der Tageskasse über die Theke. Und das ist auch kein Wunder, denn auch in diesem Jahr haben sich die Veranstalter nicht lumpen lassen. Vom Line-Up über die Verpflegung bis hin zum reibungslosen Ablauf hat hier wieder alles gestimmt – und auch das Wetter hat mit perfekten 24 Grad mehr als mitgespielt.

Über 20 Acts gab es auf den drei Open-Source-Bühnen zu sehen. Den Anfang auf der Main Stage machten Love Machine und Die Sterne, weiter ging es mit den Kanadiern von Austra und der Düsseldorfer Rap-Crew Antilopengang. Für ein würdiges Finale sorgten schließlich die australische Indie-Band The Temper Trap und der Däne Trentemøller mit einer mega Licht-Show. Wem das alles nicht genug war, der hatte mit Gaika, Mount Kimbie und BAR auf der Carhartt WIP Stage oder den Nachwuchskünstlern von der Young Talent Stage jede Menge würdige Ausweichmöglichkeiten.

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Kreatives Rahmenprogramm und feinste Speisen

Als Rahmenprogramm dienten auch dieses Jahr wieder die Open Squares, in denen Künstler und Kreative aus der Region ihre aktuellen Start-Ups und Projekte vorstellen können. Sehr beliebt hier: Karten, Bilder, Poster, Drucke und andere Sachen zum an die Wand hängen. Sachen an die Wand hängen ist nämlich echt hip. Und auch verhungern musste auf dem Open Source niemand. Von veganen Eintöpfen über Black Angus Steak im Miniaturformat bis hin zur klassischen Pommes Schranke war in den verschiedenen Foodtrucks für jeden Geschmack etwas dabei.

Das Beste war allerdings wie fast immer das absolut tiefenentspannte Publikum mit einer dieses Jahr erfrischend niedrigen Blumenkranz-Quote. Wo man während des Hauptacts einmal quer durchs Publikum laufen kann, ohne einen einzigen bösen Blick oder unauffälligen Schubser zu ernten, da kann man sich einfach nur wohlfühlen. Über die penetranten Seifenblasenmädchen kann man da glatt mal hinwegsehen.

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Nächste Runde startet am 18. Juli 2018

Wenn ihr das Spektakel verpasst habt (Loser!), tragt euch am besten jetzt schon mal den 18. Juli 2018 in den Kalender ein, damit euch das im nächsten Jahr nicht nochmal passiert. Bis dahin könnt ihr euch immerhin durch unsere Fotogalerie klicken und schauen, was euch alles entgangen ist. Schön war’s!