Er wollte sie vor der "Hölle" bewahren

13-Jähriger tötet seine beiden Geschwister

Er wollte sie vor der "Hölle" bewahren: 13-Jähriger tötet seine beiden Geschwister Er wollte sie vor der "Hölle" bewahren: 13-Jähriger tötet seine beiden Geschwister Foto: Jaromir Chalabala / Shutterstock.com (Symbolbild)
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Schreckliches Drama in den USA: Ein 14 Jahre alter Junge hat gestanden, seine beiden Geschwister umgebracht zu haben. Er habe sie aus der Hölle befreien wollen, sagt er.

Teil eins des Familiendramas im US-Bundesstaat Indiana ereignete sich am 1. Mai 2017: Als die Mutter Christina McCartney nach Hause kommt, trifft sie auf ihren damals noch 13 Jahre alten Sohn, der seine leblose Schwester in den Armen hält: "Mein Sohn kam aus dem Badezimmer und hielt Desiree fest und sagte 'Mama, etwas stimmt nicht. Sie atmet nicht richtig'", sagt McCartney zu "FOX19".

Fünf Tage später starb das noch nicht einmal zwei Jahre alte Kleinkind im Krankenhaus. Die Mutter ging von einem unbekannten medizinischen Problem aus. Doch nur ein paar Monate später stirbt auch ihr elf Monate alter Sohn Nathaniel, der wie Desiree erstickte.

In der vorigen Woche gab Richard Hertel, Staatsanwalt von Ripley County (Indiana), bekannt, dass der 14 Jahre alte Sohn, der namentlich unerwähnt bleibt, verhaftet und wegen Mordes in zwei Fällen angeklagt wurde. Der Teenager soll die Taten gestanden haben. Hertel: "Es gab einige Bemerkungen, die an die Polizei gerichtet wurden. Demnach wollte er seine Geschwister aus einer Hölle befreien."

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Für Mutter McCartney ist jedoch nicht ihr angeklagter Sohn das Monster, sondern dessen Stiefvater Stephen, von dem sich McCartney mittlerweile getrennt hat. Mit "Hölle" habe sich ihr Sohn auf Stephen bezogen, der die beiden Geschwister schlecht behandelt hätte. Die Mutter glaubt, dass ihr Ex-Freund den Jungen zu den Morden gezwungen hätte: "Er wurde bedroht. Ihm wurde gesagt, dass wenn er das nicht täte, er getötet würde und dass Stephen mich töten würde", vermutet McCartney.

Die Mutter weiter: "Dieser Mann hat das Leben vieler Menschen zerstört. Mein Sohn wird nie mehr derselbe sein und meine Kinder sind weg. Das waren meine Babys. Sie waren mein Leben, aber er läuft immer noch frei herum. Das ist nicht richtig."

Zurzeit sitzt der 14-Jährige in einer Jugendhaftanstalt und wartet dort auf die Gerichtsverhandlung.

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