"Es hat mir zugezwinkert"

Skurrile Rechtfertigung für Sex mit einem Pferd

"Es hat mir zugezwinkert": Skurrile Rechtfertigung für Sex mit einem Pferd "Es hat mir zugezwinkert": Skurrile Rechtfertigung für Sex mit einem Pferd Foto: Shutterstock / OLEH SLEPCHENKO
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Ein Mann aus Australien ist von einem Gericht zu zehn Monaten Haft und einer Geldstrafe von umgerechnet ca. 450 Euro verurteilt worden, weil er sich sexuell an einem Pferd vergangen hat. Der Verurteilte hatte vor Gericht seine Unschuld beteuert und dabei eine mehr als fragwürdige Rechtfertigung für die Tat vorgetragen.

"Das Pferd hat an meinem Schritt geschnüffelt und mir dann zugewinkert", sagte Daniel Raymond Webb-Jackson aus Grafton (New South Wales) allen Ernstes bei seiner Vernehmung durch die Polizei – und schloss daraus, dass das Pferd dem Sex zustimmte und plädierte deswegen vor Gericht darauf, dem Tier kein Leid zugefügt zu haben. Doch Richterin Karen Stafford zeigte sich von der wirren Argumentation unbeeindruckt und verknackte den Tierschänder dennoch.

Sie betonte in ihrem Urteil, dass die Grundlage des Tierquälerei-Gesetzes darin bestehe, sicherzustellen, dass Menschen das Wohlergehen von Tieren zu schützen haben. Webb-Jackson ließ sich von dem Tier oral befriedigen und penetrierte das Pferd. Beide sexuellen Akte wertete die Richterin als verübte Grausamkeit an einem Tier.

Wie wurde der 31-Jährige überführt? Ein Trainer des Pferdes hatte im Stall eine Kamera installiert, um ihn vor Einbrechern zu schützen. Die Kamera löste am 22. Januar einen Alarm aus und zeigte Webb-Jackson in den Stallungen. Der Trainer informierte die Polizei, die Webb-Jackson umgehend verhörte. Dann legte er sein schockierendes Geständnis über die zwei sexuellen Handlungen ab.

Der Trainer des Pferdes zeigt sich immer noch geschockt von dem Vorfall. Dem "Daily Examiner" sagte er: "Die Stute ist traumatisiert. Sie ist erst zwei Jahre alt und musste auf die Koppel gebracht werden. Du willst sowas nicht sehen, das ist richtig krank."

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