Russland verbietet Glücksbringer

Nigerianer dürfen keine lebenden Hühner mit ins WM-Stadion bringen

Russland verbietet Glücksbringer: Nigerianer dürfen keine lebenden Hühner mit ins WM-Stadion bringen Russland verbietet Glücksbringer: Nigerianer dürfen keine lebenden Hühner mit ins WM-Stadion bringen Foto: Shutterstock / Bukhanovskyy

Aberglaube ist im afrikanischen Fußball fest verankert. Die nigerianischen Fans müssen bei der WM in Russland deshalb sehr tapfer sein. Der Grund: Sie dürfen ihre Glücksbringer nicht mit ins Stadion nehmen.

Fans aus Nigeria dürfen zu den WM-Spielen ihrer Nationalmannschaft in Russland keine lebenden Hühner mit ins Stadion bringen. Das teilten die Behörden von Kaliningrad (früher Königsberg) mit. Nigeria bestreitet am Samstagabend (21 Uhr MESZ) in der Ostsee-Exklave gegen Kroatien sein erstes Gruppenspiel bei der Weltmeisterschaft.

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Fans aus Nigeria hätten beantragt, Hühner mit zum Spiel zu bringen. "Wir haben ihnen gesagt, dass sie auf keinen Fall mit lebenden Hühnern durchgelassen werden", sagte Andrej Jermak, Tourismusminister des Gebiets Kaliningrad, der Agentur Interfax zufolge. Wenn die Nigerianer ihr Team an einem anderen Ort anfeuern wollen, würden ihnen die Behörden sagen, wo sie sich Hühner kaufen könnten, sagte Jermak. "Wir sind bereit, den exzentrischsten Bitten nachzukommen."

Hühner, bemalt in den Nationalfarben grün und weiß, sind für viele Fans der nigerianischen "Super Eagles" ein traditioneller Glücksbringer. Aber schon bei der WM 2010 in Südafrika mussten einige Nigerianer auf ihre Hühner verzichten.

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Quelle: dpa