Party im Studentenheim

Frau denkt, dass sie Sex mit Freund hat, aber es kommt anders

Party im Studentenheim: Frau denkt, dass sie Sex mit Freund hat, aber es kommt anders Party im Studentenheim: Frau denkt, dass sie Sex mit Freund hat, aber es kommt anders Foto: Screenshot Facebook
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Nach einer Party im Studentenheim der Purdue Universität in West Lafayette hat eine Frau Sex mit ihrem Freund. Zumindest dachte sie das. Als sie bemerkt, dass sie mit einem anderen Mann geschlafen hat, ist der Schock groß. Sie zieht sogar vor Gericht, doch das Gesetz ist nicht auf ihrer Seite.

Was war passiert? Abigail Finney war nach einem gemeinsamen Abend mit Kommilitonen neben ihrem Freund in seinem Bett eingeschlafen. Irgendwann bemerkte sie intime Streicheleinheiten. Erst an ihren Brüsten, dann wanderten die Hände in ihr Höschen. Ihr Gesicht war dabei von ihrem Lover abgewandt und so hatte das Paar spontan Sex in der Löffelchen-Stellung. 

Nachdem das Pärchen den Quickie nach nur einer Minute beendet hatte, wollte die Studentin aufs Klo – und bemerkte jetzt erst, dass sie gerade gar keinen Sex mit ihrem Freund hatte. Stattdessen hatte sie sich einem anderen Mann hingegeben: Es war ein guter Kumpel ihres Freundes, der sie aus dem Bett angrinste. Im Gespräch mit "Buzzfeed" gibt Finney zu Protokoll, dass es für sie "ein verwirrender Anblick" war. "Ich war total verzweifelt und wusste gar nicht, was los war", sagt die Studentin.

Ihr Freund war nicht im Zimmer. Ihre Zimmerschlüssel waren ebenfalls weg. Zunächst dachte sie noch an einen schlechten Scherz, doch als sie ihren Freund alleine schlafend in ihrem Bett fand, ahnte sie, dass es sich um brutale Realität handelte. Sie fragte ihren Freund, wie lange er schon hier sei, schließlich seien sie doch zusammen in seinem Zimmer eingeschlafen. Er antwortete ihr, dass sie sich im Schlaf sehr breit gemacht habe und er sich deshalb schon vor Stunden in ihr Zimmer verzogen hatte.

Nachdem er erfahren hatte, was sein Kumpel getan hatte, informierte das Paar die Polizei und zeigten den Kumpel wegen Vergewaltigung an. Doch vor Gericht wurde er freigesprochen. Das Gericht kam zu der Auffassung, dass der Geschlechtsverkehr im Studentenheim einvernehmlich stattgefunden habe. Nur in vier US-Bundesstaaten ist es eine Straftat, wenn man jemanden durch Betrug, Täuschung oder Identitätswechsel zum Sex verleitet. In Indiana ist so ein Verhalten nicht strafbar. Und so entschieden die Geschworenen auf Freispruch – ein Schock für die junge Frau!

"Ich war total sauer. Ich hatte das Gefühl, ein Jahr meines Lebens verschwendet zu haben, um alles zu verarbeiten. Stattdessen wurden alle alten Wunden immer und immer wieder aufgerissen. Mein Therapeut nannte den Prozess ein zweites Trauma. Ich hatte das Gefühl, dass alles, was ich gemacht hatte, umsonst war." 

Nun setzt sie sich dafür ein, dass die Gesetze in Indiana geändert werden und hier Sex durch Täuschung als Vergewaltigung angesehen wird.

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