Ärzte waren überfordert

Polizistin stillt fremdes Baby bei Einsatz

Ärzte waren überfordert: Polizistin stillt fremdes Baby bei Einsatz Ärzte waren überfordert: Polizistin stillt fremdes Baby bei Einsatz Foto: Screenshot Facebook / Marcos Heredia
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Polizistin Celeste Ayala aus Berisso in Argentinien wird für ihren Einsatz gefeiert. Sie gab einem völlig fremden Kind in einer Klinik die Brust, da die Ärzte keine Zeit hatten. Zuvor sollen sie es als "stinkend und dreckig" bezeichnet haben.

Ein Foto aus einem Krankenhaus in Argentinien geht um die Welt. Darauf zu sehen ist Celeste Ayala, die ein kleines Baby auf einem Stuhl sitzend und in Uniform gekleidet stillt. Online gestellt wurde es von ihrem Kollegen Marcos Heredia. In seinem Facebook-Beitrag schreibt er frei übersetzt: "Ich möchte diese große Geste der Liebe öffentlich machen. Du hast heute für einen Moment so getan, als ob du seine Mutter wärst. So etwas sieht man nicht jeden Tag." Zuvor sei das Kleinkind vom Klinikpersonal vernachlässigt und als "stinkend und dreckig" bezeichnet worden, so Heredia.

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Wie die britische "Daily Mail" berichtet, ist das Baby gemeinsam mit weiteren verwahrlosten Kindern in die Klinik gebracht worden, als Ayala, selbst Mutter von zwei Kindern, Wachdienst hatte. Als sie bemerkt habe, dass es hungrig sei, habe sie die Ärzte gefragt, ob sie sich kümmern dürfe. "Es war ein trauriger Moment das Kind so zu sehen. Es hat mir die Seele gebrochen", sagte Ayala zu lokalen Medien. Schon kurz nachdem sie dem Baby die Brust gab, soll es aufgehört haben zu weinen.

Das Foto, welches ihr Kollege bei Facebook online stellte, wurde mittlerweile über 110.000 Mal geteilt. Auch die örtliche Feuerwehr, für die sich Ayala in ihrer Freizeit engagiere, reagierte auf das beherzte Eingreifen der Kollegin: "Aktionen wie diese erfüllen uns mit Stolz und verpflichten uns, die Anstrengungen, die Arbeit und die Solidarität mit unserer Gemeinschaft zu verdoppeln."

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