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England wegen Katzen-Killer in Aufruhr

Seit drei Jahren aktiv: England wegen Katzen-Killer in Aufruhr Seit drei Jahren aktiv: England wegen Katzen-Killer in Aufruhr Foto: dpa
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Seit drei Jahren dauerhaft in den Nachrichten, ein eigener Wikipedia-Artikel – dennoch gibt es von ihm keine Spur. 2015 begann der "Croydon Cat Killer" seine grauenhafte Mission in London, seitdem hat er seinen traurigen Ruf auf "UK Cat Killer" erweitert, insgesamt fielen ihm rund 500 Katzen zum Opfer.

In den meisten Fällen wurden die Tiere geköpft oder verstümmelt aufgefunden, auch einzelne Körperteile der Katzen kamen immer wieder zum Vorschein. Die Mordursache ist laut Angaben der Behörden oftmals stumpfe Gewalt.

Mittlerweile ist es ein Kampf mit vielen Fronten: Die Anwohner und Besitzer der Katzen haben schon früh reagiert und sich zusammengeschlossen – das Ziel war der Schutz der Tiere. Viele Maßnahmen wurden im Laufe der vergangenen Jahre schon getroffen, fehlende Unterstützung seitens der Polizei beklagen die Menschen aber schon länger.

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Die Polizei hält sich bedeckt, wenn es darum geht, in welchem Ausmaß wegen dieser Angelegenheit ermittelt wird. Auf der einen Seite gibt es eben jene Bürgerzusammenkunft, die ihre Katzen um jeden Preis schützen will, auf der anderen Seite aber auch einige Kritiker. Aufgrund der hohen Gefahrenlage in Europa sehen sie die Priorität auf der Sicherheit der Menschen.

Die Katzen haben dafür keinen Kopf mehr – die Zahl der ermordeten Tiere beläuft sich laut Guardian, die sich auf Schätzungen der National Crime Agency berufen, auf rund 500. Untersuchungen haben ergeben, dass in vielen Fällen nachgewiesen werden kann, dass es einen ähnlichen Tathergang gab. Neben Katzen sollen vereinzelt auch Füchse und Rehe Opfer des "Killers" sein.

Ein Anreiz wurde zuletzt auch damit geschaffen, dass für zielführende Tipps bei den Ermittlungen Belohnungen gezahlt werden. Das "Kopfgeld" auf den Täter beläuft sich auf 10.000 Pfund (über 11.000 Euro). Bisher konnte aber auch mit diesem Anreiz kein bahnbrechender Erfolg erzielt werden.

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