Rockband Scorpions - 30 Jahre
Foto: Julian Stratenschulte/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

„Wind of Change“ ist schon lange ein Welthit, ein skurriles Gerücht hat zuletzt für zusätzliche Aufmerksamkeit gesorgt. Seit kurzer Zeit wird das CIA aber mit dem Song in Verbindung gebracht.

Der Journalist Patrick Radden Keefe habe ihn Anfang des Jahres damit konfrontiert, dass seine Ballade eigentlich vom US-Geheimdienst CIA geschrieben worden sei, sagte Scorpions-Sänger Klaus Meine der Deutschen Presse-Agentur in Hannover. „Erstmal habe ich laut gelacht. Ich habe das nicht ernst genommen, aber wir leben ja in Zeiten, wo diese Verschwörungstheorien total aufgesogen werden.“

Ihr wollt den Song doch auch noch einmal hören, bitteschön:

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Er habe den Song im September 1989 in seinem kleinen Homestudio in der Wedemark bei Hannover eingespielt. „Da, wo halt solche Welthits entstehen“, sagte Meine mit einem Lächeln.

„Außerdem, glaube ich, wäre das auch viel eher ein Thema für den KGB gewesen, weil der Song wie ein Stadtführer durch Moskau ist.“ Der Podcast „Wind of Change“ des Amerikaners Radden Keefe hat international große Beachtung erfahren.

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Inspiriert hatte Meine der Auftritt der Scorpions beim Moscow Music Peace Festival vor rund 250 000 Zuschauern im Moskauer Lenin Stadion – „ein russisches Woodstock mit Fans aus dem gesamten Ostblock“, wie er sagte.

Bei dem Festival, das im August 1989 stattfand, traten neben den Scorpions aus Hannover unter anderem auch Motley Crue, Ozzy Ozbourne und Bon Jovi aus den Vereinigten Staaten auf.

So sah es damals im Moskauer Stadion aus:

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„Wind of Change“ wurde mit seinem markanten gepfiffenen Intro zum Soundtrack für das Ende des Kalten Krieges und zur Mauerfall-Hymne. Der Song erschien erstmals auf dem Album „Crazy World“ im November 1990 – zum Jubiläum bringt die Band am 3. Oktober das Box-Set „Wind of Change: The Iconic Song“ heraus.

Quelle: dpa