Nadja Benaissa
Foto: Instagram/nadjabenaissa

Drei Nummer-eins-Alben und drei Nummer-eins-Singles – so erfolgreich war die Casting-Band „No Angels“ Anfang des Jahrtausends. Für Bandmitglied Nadja Benaissa folgte daraufhin aber ein schwerer Karriereknick, nun hofft sie auf einen Neustart.

Der Stern der fünf Sängerinnen ging im Spätherbst 2000 auf: Mittlerweile ist die Geburtsstunde von „No Angels“, eine der erfolgreichsten Casting-Bands der deutschen Musik-Geschichte, schon fast zwei Jahrzehnte her.  

Im Rahmen des TV-Formats „Popstars“ wurden Lucy Diakovska, Sandy Mölling, Jessica Wahls, Vanessa Petruo und Nadja Benaissa zu einer Girl-Band geformt und stürmten innerhalb nur weniger Monate die Charts. Bis zu ihrer ersten Trennung 2003 landeten alle Alben an der Spitze der deutschen Hitparade.

Die Band musste aber auch lernen, mit den Schattenseiten der Berühmtheit zu leben. Besonders die gebürtige Frankfurterin Benaissa musste sich mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen. Nach Anschuldigungen ehemaliger Weggefährten sprach sie in einem TV-Interview über Drogenprobleme.

Bereits im Teenager-Alter hatte die Sängerin eine Crack-Abhängigkeit hinter sich. „Ich habe ziemlich viel Mist gebaut, um an Drogen zu kommen“, sagte Benaissa damals. Mit 16 wurden sie dann schwanger, kurz vor dem Start von „No Angels“ wurde sie Mutter einer Tochter, die mittlerweile 20 Jahre alt ist.

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Nach der Hochzeit mit ihren Band-Kolleginnen gab es neue Probleme in ihrem Leben. Benaissa war an HIV erkrankt, sagte einigen Ex-Partnern das aber nicht. Die Sängerin wurde 2009 festgenommen und später zu einer Bewährungsstrafe wegen gefährlicher Körperverletzung verurteilt.

Inzwischen ist Nadja 37 Jahre alt und startet nun, rund 20 Jahre nach dem kometenhaften Beginn ihrer Gesangskarriere, einen neuen Anlauf. Sie wird ab April 2020 Teil einer vierköpfigen Acapella-Band mit dem Namen „medlz“ angehören.

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Für das neue Projekt ist unter anderem auch eine Deutschland-Tournee geplant. Das sorgt bei Benaissa für gute Laute. „Mir geht’s wieder richtig gut“, sagte sie der „Bild“. Unterstützt wird sie dabei von ihren Tochter Leila Jamila: „Sie findet’s richtig cool, dass ich wieder singe.“ Dann steht einem erfolgreichen Comeback doch nichts im Wege, für die 37-Jährige geht es nun als Teil von „medlz“ weiter.