Foto: Jeff Christensen/AP/dpa
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Die Familie des 2017 gestorbenen US-Sängers Chris Cornell hat Medienberichten zufolge Klage gegen den Arzt des Musikers eingereicht. Darin werfe sie ihm vor, Schuld am Tod des Audioslave- und Soundgarden-Frontmanns gewesen zu sein.

Das berichtete der TV-Sender CNN. Die Klage sei am Donnerstag (Ortszeit) an einem Gericht in Los Angeles eingereicht worden.

Der Sänger und mehrfache Vater hatte sich im Mai vergangenen Jahres mit 52 Jahren das Leben genommen. Berühmt war Cornell vor allem in der Grunge- und Alternative-Rock-Szene. Mit dem Song „You Know My Name“ aus dem James-Bond-Film „Casino Royale“ war er aber auch einem breiteren Publikum bekanntgeworden.

Nun werfe die Familie Cornells Arzt vor, er habe dem Sänger „fahrlässig und wiederholt“ gefährliche und bewusstseinsverändernde Medikamente verschrieben, zitierte CNN aus der Anklage. Diese hätten Cornell zu impulsivem Verhalten veranlasst, das er nicht habe kontrollieren können – und ihn letztlich das Leben gekostet.

Der Anwalt des Arztes wies die Vorwürfe zurück. Die Behandlung Cornells durch seinen Mandanten habe dem Standard entsprochen, sagte James Kjar laut CNN.

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