Foto: Christoph Koestlin
Foto: Christoph Koestlin

Paul van Dyk hat vor Gericht seinen wohl größten Hit gelandet. Vor drei Jahren stürzte der Star-DJ beim „A State of Trance“-Festival in Utrecht durch ein Loch auf der Bühne. Bei seinem Unfall verletzte sich der Musiker an der Wirbelsäule, erlitt sogar ein Schädel-Hirn-Trauma. Jetzt bekommt der Berliner eine satte finanzielle Entschädigung.

Das berichtet die „Bild“ und das „RedaktionsNetzwerk Deutschland“. Van Dyk geht es mittlerweile wieder gut. Er gibt auch schon wieder Konzerte. Doch Van Dyk hatte Glück. Großes Glück sogar. 

„Der Fakt, dass ich noch lebe, ist ein Wunder“, hatte van Dyk dem „Billboard Dance Magazin“ in seinem ersten Interview nach dem Unfall gesagt. „Ich hatte ein Schädel-Hirn-Trauma, einen doppelten Bruch der Wirbelsäule, viele Quetschungen und eine offene Wunde hinten am Kopf“, sagte er. In den ersten fünf Wochen habe er im Rollstuhl gesessen, berichtete der DJ. „Wegen der Hirnverletzung musste ich wieder laufen lernen. Ich musste wieder sprechen und essen lernen.“

Den Veranstalter des Festivals verklagte der DJ in den USA auf Schadenersatz – und bekam jetzt Recht. Das Gericht entschied, dass die Bühne nicht ausreichend gesichert gewesen sei. Zudem sei das Loch nur durch ein Tuch abgedeckt und van Dyk nicht darüber informiert worden. Als finanziellen Ausgleich für Arztkosten und verpassten Einnahmen bei Auftritten bekam er nun 12,6 Millionen Dollar, rund elf Millionen Euro.

Keine News mehr verpassen: Folgt uns jetzt bei Facebook!