Foto: David Mcnew/dpa
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Chris Brown und zwei weitere Personen sind nach einer Vergewaltigungsanzeige in Paris aus dem Gewahrsam entlassen worden. Die Staatsanwaltschaft teilte die Freilassung am Dienstagabend mit.

Der US-Sänger war am Montag unter dem Verdacht der Vergewaltigung und Drogenverstöße festgenommen worden. Die Staatsanwaltschaft informierte die Nachrichtenagentur AP, dass Brown Frankreich verlassen dürfe, während die Ermittlungen andauerten.

Auf Browns Instagram-Seite wurden die Vorwürfe am Dienstagabend entschieden zurückgewiesen. „ICH WILL ES ABSOLUT KLAR MACHEN……DIES IST FALSCH“, stand dort.

Wie aus Polizeikreisen verlautete, wurde die Anzeige von einer Frau eingereicht. Eine der anderen Personen, die festgehalten worden waren, sei ein Leibwächter von Brown.

Die Frau, die die Anzeige erstattete, sagte Behördenangaben zufolge, sie habe den 29-jährigen Brown und seine zwei Begleiter in der Nacht vom 15. auf den 16. Januar in einem Club in der Nähe der Champs-Elysées kennengelernt. Später seien sie in ein Hotel im Zentrum von Paris weitergezogen. Ein von Brown bei Instagram am Montag hochgeladenes Foto zeigte den Sänger mutmaßlich in einem Club.

Browns Anwalt Mark Geragos antwortete zunächst nicht auf Kommentaranfragen. Über die Festnahme hatte zuerst das französische Boulevardmagazin „Closer“ berichtet.

Der Sänger ist wiederholt mit dem Gesetz in Konflikt geraten. 2009 bekannte er sich der Körperverletzung schuldig, begangen an seiner damaligen Freundin Rihanna. Im Zusammenhang mit dem Zwischenfall stand er bis 2015 unter Bewährung. (dpa)