Mick Jagger Rolling Stones
Foto: Kamil Krzaczynski/AFP

Die britische Rockband Rolling Stones droht US-Präsident Donald Trump wegen der unerlaubten Nutzung ihrer Musik mit rechtlichen Schritten.

Trump solle davon abgehalten werden, die Musik der Gruppe bei seinen Wahlkampfveranstaltungen zu spielen, teilte die Band am Samstag mit.

Ein Anwaltsteam arbeite dafür mit der US-amerikanischen Gesellschaft zur Wahrung von Urheberrechten BMI zusammen. Sollte Trump weiterhin Stones-Songs verwenden, müsse er mit einer Klage rechnen.

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Der jetzige US-Präsident verwendete bereits im Wahlkampf 2016 den Song „You Can’t Always Get What You Want“ bei seinen Auftritten. Schon damals brachten die Band-Mitglieder ihr Missfallen darüber zum Ausdruck. Nun ließ er das Lied wieder spielen. „Es könnte das letzte Mal gewesen sein“, hieß es in der Stones-Mitteilung.

Die „Rolling Stones“ sind nicht die einzigen prominenten Künstler, die sich mit dem US-Präsidenten über die Nutzung ihrer Musik streiten. Erst kürzlich protestierte die Familie des verstorbenen Sängers Tom Petty gegen Trumps Verwendung von „I Won’t Back Down“ bei seinem umstrittenen Wahlkampfauftritt in Tulsa. Auch Pop-Größen wie Pharrell Williams, Rihanna, Adele und Neil Young haben der Nutzung ihrer Musik durch Trump vehement widersprochen.

Quelle: dpa