Mia Julia Schulmädchen Knast
Foto: Screenshot YouTube

Mia Julia ist nicht mehr länger alleine. Der Ballermann-Star mit Pornostar-Vergangenheit hat ein neues Musikvideo veröffentlicht. Aber nicht als Solokünstler, sondern mit Freundin Frenzy. Gemeinsam sind sie „Schokkverliebt“. Ihr neuer Song heißt „Brave Mädchen“ – das Outfit erinnert an die russische Pop-Band t.A.T.u..

Zumindest erinnert der Schulmädchen-Look von Mia Julia und Frenzy an das russische Duo bestehend aus Jelena Katina und Julija Wolkowa, die 1999 mit dem Song „All the Things She Said“ einen Mega-Hit landeten. Und das im Schulmädchen-Look hinter Gittern, lesbische Küsse inklusive.

Auf die lesbischen Einlagen verzichten „Schokkverliebt“ in „Brave Mädchen“ – und auch sonst hat das Video bis auf den heißen Schulmädchen-Look (Mia Julia lässt die Krawatte natürlich weg) nichts mit t.A.T.u. zu tun. Mia Julia und Frenzy, die ihr erstes gemeinsames Album im August veröffentlichen werden, geht es mehr um Party und Frauenpower. Es werden Joints geraucht, Dosenbier getrunken – bis die Polizei kommt:

Mia Julia Polizei
Brave Mädchen haben keinen Ärger mit der Polizei. Bei Mia Julia und Frenzy sieht das anders aus. Foto: Screenshot YouTube

„Definitiv hat uns die Arbeit an SchoKKverliebt durch die Corona-Zeit gerettet. Wir hätten ohne Corona nie die Zeit gehabt, die Idee umzusetzen. Wir wollten einfach nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern klar nach vorne blicken. Vielleicht haben wir eine ganz neue Art von Partymusik geschaffen – wir sind sehr gespannt, wohin die Reise geht“, zitiert die „Bild“ den Ballermann-Star.

Der Videodreh habe ihr sehr viel Spaß gemacht. Das sieht man dem Werk auch in der Tat an. Und, dass Mia Julia während des Drehs von einem schauspielernden Polizisten in Handschellen gelegt wurde, passte ihr natürlich nur bestens in den Kram, eine ganz neue Erfahrung war das natürlich nicht. Und irgendwie doch:

Mia Julia in Handschellen
Mia Julia zeigt im Video deutlich, was sie von braven Mädchen hält. Foto: Screenshot YouTube

„Ich wurde zwar noch nie festgenommen, bisher hat mir nur ein Polizist beim Sex die Handschellen angelegt“, sagte die Sängerin der „Bild“. Sowas in der Art hatten wir schon erwartet. Mia Julia bleibt eben Mia Julia.

Hier könnt ihr euch das komplette Video „Brave Mädchen“ von „Schokkverliebt“ anschauen:

Youtube

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Mia Julia hatte sich für das Jahr 2020 viel vorgenommen. Das Coronavirus machte der Partysängerin einen Strich durch die Rechnung. Auftritte fielen aus, der Tourismus, von dem sie mit ihren Mallorca-Engagements auch profitiert, blieb bislang ebenfalls aus.

„Ich möchte den Begriff ‚Party‘ neu definieren. Seit einem Jahr arbeite ich intensiv an der neuen Musik. Ich wollte meinen Stil einfach weiterentwickeln und möchte einen brachialen Partysound kombiniert mit Texten und Inhalten die sehr persönlich, offen und ehrlich sind. 100 Prozent Mia Julia. Es wird knallen“, hatte sie im Januar versprochen.

Nun macht sie für sich endlich den Anfang mit ihrem neuen Projekt. Keine Frage, dass da noch mehr kommen wird. Ein Album ist für August geplant und gegen Ende des Jahres sollte auch wieder ihr Erotik-Kalender erscheinen.

Mia Julia Brückner arbeitete von 2010 bis 2012 unter dem Namen Mia Magma als Pornodarstellerin. Diese Zeiten sind natürlich längst vorbei, seit 2013 macht sie als Partysängerin Diskotheken und Mallorca unsicher. Auch aus ihrer Porno-Vergangenheit macht sie überhaupt kein Geheimnis. Sie war beispielsweise 2015 und 2016 das Gesicht der Erotik-Messe Venus in Berlin. Wir haben hier ihre Nachfolgerinnen in der deutschen Pornobranche für euch:

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Und die zierliche und fleißige Blondine, die bei ihren Auftritten die Fanmassen im Griff hat, provoziert gerne auch mit sehr knappen Outfits auf und neben der Bühne und ziemlich nackten Postings auf Instagram, die manchmal am Rande der Zensur des Foto- und Videoportals sind. So ist sie halt. Mia Julia bleibt sich treu. Uns gefällt das.