Helene Fischer
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Mit ihrem Song „See you again“ hat es Helene Fischer in diesem Jahr schon einmal in englischer Sprache probiert – und floppte. Das hält sie jedoch nicht davon ab, es noch einmal zu versuchen. Dieses mal jedoch nur als Co-Star.

Helene Fischer ist extra nach London geflogen, um einen Song für die Weihnachtsplatte „The Christmas Album“ aufzunehmen. Niemand geringeres als Robbie Williams bringt einen Soundtrack für die Festtage heraus und hat sich für ein Feature die Dienste der blonden Schlager-Queen gesichert.

Wie die Nachrichtenagentur „Spot on news“ berichtet, singen Williams und Fischer gemeinsam den Song „Santa Baby“. Der ehemalige Take-That-Sänger: „Es war eine große Ehre für mich, mit ihr zusammenzuarbeiten. Sie ist einfach großartig. Sie ist eine liebevolle und hinreißende Person.“

Bei einer Preisverleihung vor zehn Jahren sind sich beide zum ersten Mal begegnet. „Sie ist seitdem nie ganz von meinem Radar verschwunden. Sie hat ein unglaubliches Talent“, erzählt der 45-Jährige.

Der Brite kommt gar nicht aus dem Schwärmen über den Schlagerstar heraus: „Ich spreche zwar kein Deutsch, aber ich schaue mir ihre Live-Shows an. Ich finde es großartig, wie viel Energie und Aufwand sie in ihre Auftritte steckt. Sie ist sehr kreativ und arbeitet unglaublich hart. Viel härter, als ich es zum Beispiel tue. Ihre Leidenschaft, ihre Passion und ihren Spaß an der Sache bewundere ich.“

Übrigens: Auf dem Album bekommt Williams auch noch familiäre Unterstützung. Seine Frau Ayda Field, eine US-amerikanische Schauspielerin, mit der er seit 2010 verheiratet ist, hat ebenfalls ein Duett mit ihm eingesungen. Am Ende des Songs übernimmt auch ihre erste gemeinsame Tochter Theodora eine kleine Passage.

Für Fischer ist die Zusammenarbeit mit Williams der zweite Versuch auf Englisch: Im Juni veröffentlichte sie den Song „See you again“, der Titelsong zum Kinofilm „Traumfabrik“. Bei ihren Fans, die Fischer für ihre deutschsprachigen Texte lieben, kam der Song jedoch nicht gut an. Erfolgsrapper Capital Bra hatte offenbar etwas Mitleid und bot der 35-Jährigen zum wiederholten Male eine Zusammenarbeit an – blitzte jedoch einmal mehr ab. Auch wenn das viele Jugendliche wohl anders sehen: An Robbie Williams kommt Capital Bra eben noch nicht heran.