Das Teilnehmerfeld für den Eurovision Song Contest 2021 ist komplett. Aus den 17 Teilnehmern des zweiten Halbfinals haben es zehn geschafft. Wir zeigen euch, welche Länder das sind.

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Mit den „Big Five“ sowie den zehn im ersten Halbfinale erfolgreichen Ländern ist das Teilnehmerfeld für den ESC 2021 nun komplett. Wer hat sich im zweiten Halbfinale qualifiziert? Welches Land ist mit welchem Lied rausgeflogen? Wir beantworten die wichtigsten Fragen zum zweiten ESC-Halbfinale 2021.

ESC 2021: Diese Länder aus Halbfinale 2 stehen im Finale

SAN MARINO mit Senhit – „Adrenalina“:

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Tanz-Popsong mit folkloristischen Elementen. Die Sängerin italienisch-eritreischer Abstammung scheiterte beim ESC 2011 in Düsseldorf im Halbfinale.

GRIECHENLAND mit Stefania – „Last Dance“:

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80er-Jahre-Synth-Pop mit Text zur Corona-Krise. Der „letzte Tanz“ meint den Verzicht junger Leute auf Spaß in wichtiger Lebensphase. Das Lied verbreitet aber auch Zuversicht, dass es wieder besser werde.

MOLDAU mit Natalia Gordienko – „Sugar“:

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Süßer Popsong einer Sängerin, die schon 2006 beim ESC in Athen dabei war und damals Platz 20 erreichte.

ISLAND mit Daði og Gagnamagnið – „10 Years“:

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Indie-Electro-Popsong – Daði Freyr Pétursson lebt seit 2014 in Berlin. Mit seiner Band und „Think About Things“ galt er schon 2020 als einer der großen Favoriten für den abgesagten ESC.

SERBIEN mit Hurricane – „Loco Loco“:

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Typischer Balkan-Pop mit dem Zeug zum billigen Sommerhit. Tanzbar und ansteckend in seiner Lockerheit.

ALBANIEN mit Anxhela Peristeri – „Karma“:

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Balkanpop-Ballade mit Ethno-Elementen über den tiefen Fall einer verwöhnten, herzlosen Frau.

PORTUGAL mit The Black Mamba – „Love Is On My Side“:

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Ballade mit auffälliger Stimme. Der Text dreht sich um eine Frau, die mit Träumen in die Niederlande ging und dort bei Drogen und Prostitution landet und dennoch an die Liebe glaubt.

BULGARIEN mit Victoria – „Growing Up Is Getting Old“:

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Ruhiger Hymnenpop mit zarter Stimme. 2020 gehörte die Sängerin mit ihrem „Tears getting sober“ zu den Favoriten.

FINNLAND mit Blind Channel – „Dark Side“:

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Ohrwurm-Rockhymne mit langhaarigen Sängern im massentauglichen Linkin-Park-Stil.

SCHWEIZ mit Gjon’s Tears – „Tout l’univers“:

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Intensive Ohrwurm-Ballade mit Kopfstimme. Der 22-jährige Gjon Muharremaj mit albanisch-kosovarischer Abstammung ist ein Favorit. Übersetzt heißt der Titel „Das ganze Universum“. Es geht ums Festhalten an der Hoffnung auf Liebe trotz Chaos in der Welt.

ESC 2021: Diese Länder sind in Halbfinale 2 ausgeschieden

ESTLAND mit Uku Suviste – „The Lucky One“:

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Seichter Midtempo-Popsong eines Schönlings, der manchen mit seinem 80er-Sound an The Weeknd erinnert.

TSCHECHISCHE REPUBLIK mit Benny Cristo – „Omaga“:

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Elektropop eines gebürtigen Pilseners mit angolanischen Wurzeln. „Omaga“ steht für „Oh my god“ als Reaktion auf eine schöne Frau.

ÖSTERREICH mit Vincent Bueno – „Amen“:

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Hymnen-Pop mit Musical-Stimme und gefühlt 1000 Mal demselben Wort. Das zweite „Amen“ 2021 ist eingängiger als Sloweniens.

POLEN mit Rafał – „The Ride“:

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Song im Stil der 80er. Der Interpret ist in Polen sehr prominent, gibt sich aber arg cool und kommt bei vielen als Möchtegern-Weeknd rüber.

GEORGIEN mit Tornike Kipiani – „You“:

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Pop-Rock und Blues-Rock eines dreifachen Vaters, der mit seinem Vollbart-Daddylook auch in Berliner Schwulenclubs reüssieren könnte.

LETTLAND mit Samanta Tina – „The Moon Is Rising“:

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Midtempo-Elektro mit Hip-Hop-Elementen – im Text geht es um eine Frau auf Männerfang.

DÄNEMARK mit Fyr & Flamme „Øve os på hinanden“:

Schlagerpop im Stil der 80er oder gar 70er – Nostalgie, Ironie, gute Laune. Der putzige dänische Titel bedeutet „Lass uns aneinander üben“, bezieht sich auf schüchterne Leute an der Tanzfläche, aber lässt sich auch universal verstehen.

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Gesetzt für das Finale sind die sogenannten Big Five (Geldgeber) sowie Gastgeber Niederlande:

NIEDERLANDE mit Jeangu Macrooy – „Birth Of A New Age“:

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Der in Surinam geborene Singer-Songwriter macht Modern Soul. Er lebt seit 2014 in Holland. Als Schwuler habe ihn die „Machokultur“ in der niederländischen Ex-Kolonie gestört, sagte er dem „Algemeen Dagblad“.

FRANKREICH mit Barbara Pravi – „Voilà“:

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Die Singer-Songwriterin mit serbischen und iranischen Wurzeln tritt mit einem klassischen Chanson an, der von ihrem starken Lebensgeist handelt.

ITALIEN mit Måneskin – „Zitti E Buoni“:

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ESC-ungewöhnlicher Rock-Song, der traditionell im Rahmen des altehrwürdigen Festivals Sanremo gefunden wurde. Der Band-Name ist das dänische Wort für „Mondschein“, da die Bassistin von dort stammt.

SPANIEN mit Blas Cantó – „Voy A Quedarme“:

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Typische ESC-Ballade von einem Sänger mit Dackelblick. Es geht um die bedingungslose Liebe zu einem geliebten Menschen.

GROSSBRITANNIEN / VEREINIGTES KÖNIGREICH mit James Newman – „Embers“:

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Dancepop mit kantiger Stimme und eingängigen Bläsersätzen. Der ältere Bruder von John Newman („Love me Again“) singt über Leidenschaft in schwierigen Zeiten.

DEUTSCHLAND mit Jendrik – „I Don’t Feel Hate“:

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Gute-Laune-Pop mit Ukulele und heftigen musikalischen Wechseln. Manchem wirkt das Unbeschwerte und Fröhliche zu aufgesetzt.

Darüber hinaus qualifizierten sich bereits am Dienstag im ersten Halbfinale weitere zehn Länder für das Finale des Eurovision Song Contest 2021. Hier erfahrt ihr, welche Länder es geschafft haben. Das ESC-Finale 2021 wird am Samstag (22 .Mai) ab 21 Uhr im Ersten übertragen.

Der bis vor 20 Jahren in Deutschland meist „Grand Prix Eurovision de la Chanson“ genannte Eurovision Song Contest (ESC) existiert seit 1956. Somit wäre es 2021 eigentlich der 66. „Eurovision-Liederwettbewerb“ – doch die Corona-Pandemie führte 2020 erstmals zur Absage und so wird 2021 der 65. nachgeholt. Deutschland gewann den Wettbewerb insgesamt erst zwei Mal. Zuletzt 2010, als Lena Meyer-Landrut mit dem Song „Satellite“ völlig überraschend auf dem ersten Platz landete.

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Quelle: dpa