Foto: Veranstalter
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Der Start ging gehörig in die Hose: Die neue Shisha-Bar von Kollegah hat ungebetenen Besuch bekommen: Bei einer Razzia in der Düsseldorfer Bar nahmen Polizei und Zoll gleich mehrere Kilo Tabak mit.

Polizei und Zoll haben in Düsseldorf vier Shisha-Bars und Gaststätten durchsucht – darunter auch eine neue Einrichtung des Rappers Kollegah. Bei dem Einsatz am Freitagabend habe es allerdings keine Festnahmen gegeben, sagte ein Sprecher der Polizei am darauffolgenden Tag.

Insgesamt wurden rund 20 Kilo Tabak aus Kollegahs Shisha-Bar mitgenommen, wie es am Montag in einer Pressemitteilung der Behörden hieß.

Der Zoll verfolge nun eine Strafanzeige wegen diverser Verstöße gegen das Tabaksteuergesetz, sagte ein Sprecher der Polizei. Zudem seien in der Bar Verstöße gegen das Nichtraucherschutzgesetz festgestellt worden.

Ein Manager Kollegahs hatte der „Bild“ gesagt, es handele sich um drei bis vier Kilogramm Shisha-Tabak. In der Shisha wird meist Tabak mit Fruchtaroma oder ähnlichen Geschmacksrichtungen geraucht.

Für eine weitere Stellungnahme war das Management des 35-Jährigen zunächst nicht zu erreichen. Die Bar des Musikers war erst am Donnerstag eröffnet worden. Wie es nun dort weitergeht, ist bislang nicht bekannt.

Zudem wurden am Freitag eine weitere Shisha-Bar sowie zwei Gaststätten durchsucht. In einer der beiden Gaststätten gab es ein Wettbüro. Unter anderem entdeckten die Ermittler dabei Verstöße gegen das Baurecht, Verstöße gegen die Spielverordnung, gegen die Abgabenordnung und das Glücksspielgesetz.

Kollegahs „Porno- und Gangsta-Rap“ setzt auf kalkulierte Grenzüberschreitungen, Provokationen und Tabubrüche, die als Teil seiner Marketingstrategie gelten.

Quelle: dpa