Bislang keine Einschränkungen

Rheinkirmes-Veranstalter hoffen auf sinkenden Rheinpegel

Bislang keine Einschränkungen: Rheinkirmes-Veranstalter hoffen auf sinkenden Rheinpegel Bislang keine Einschränkungen: Rheinkirmes-Veranstalter hoffen auf sinkenden Rheinpegel
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Der hohe Wasserstand des Rheins macht den Veranstaltern der Rheinkirmes knapp zwei Wochen vor dem Auftakt weiter Sorgen. "Wir hoffen, dass es nicht weiter regnet", sagt Kirmesarchitekt Thomas König.

Die Tendenz spricht aber derzeit dafür, dass das Volksfest ab dem 15. Juli ohne Einschränkung gefeiert werden kann. "Zum Glück sinkt der Pegel", sagt König. Die Blicke der Sebastianus-Schützen richten sich nach Köln: Wenn sich dort der Wasserstand ändert, ist das wenig später auch in Düsseldorf zu bemerken.

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Mit aktuell 5,01 Metern ist der Rheinpegel in Düsseldorf für die Jahreszeit ungewöhnlich hoch, der vordere Teil der Rheinwiesen ist überschwemmt. Bislang hat das für die Kirmes keine Konsequenzen. Der Aufbau der Fahrgeschäfte läuft nach Plan, denn der etwas höher am Ufer gelegene Festplatz ist nicht betroffen. Bei einem weiteren Anstieg – eine konkrete Zahl nennt der Veranstalter nicht – würde es aber Probleme geben. Dazu muss das Wasser nicht den Platz überfluten. Die Veranstalter sorgen sich, dass der Untergrund schon vorher zu nass wird.

"Wenn die Wiese unterspült wird, müssen wir den Festplatz sperren", sagt König. 

Die Tendenz spricht bislang für die Kirmes: Noch am Montag stand der Rhein laut den Angaben der Bundesanstalt für Gewässerkunde einen halben Meter höher. Allerdings kann sich der Pegel binnen Stunden deutlich verändern. Zudem ist für die kommenden Tage weiterer Regen angesagt – die Kirmes-Veranstalter hoffen darauf, dass er sich nicht spürbar auswirkt.

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Mit dem Wetter hatten Schützen und Schausteller bereits im vergangenen Jahr eine unschöne Erfahrung gesammelt: Wegen einer Sturmwarnung musste die Kirmes für einen Tag schließen. Auf solche Szenarios hat man sich auch in diesem Jahr intensiv vorbereitet – auch wenn natürlich alle Beteiligten auf einen reibungslosen Ablauf hoffen. "Die Naturgewalten sind zunehmend ein unkalkulierbares Risiko", sagt König.

Zur größten Kirmes am Rhein werden mehr als vier Millionen Besucher erwartet. Die Veranstalter versprechen rasante Fahrgeschäfte und neue Attraktionen. Mit dabei sind ein Tennis-Court, ein 80-Meter-Kettenflieger und eine Wurstmanufaktur. Außerdem dürfen sich Kirmesbesucher auf die Rückkehr des französischen Dorfs freuen. Bis 2009 war das Dorf fast 20 Jahre lang ein Rückzugsort im Kirmestrubel. Rund um den 15 Meter hohen Eiffelturm wird es unter anderem Flammkuchen und eine Crêperie geben, einen Wein- und Champagnerausschank.

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In diesem Jahr wird auch das Sicherheitspersonal auf der Kirmes ausgestockt. Laut Kirmesarchitekt Thomas König liegen die Kosten bei über 100.000 Euro. Im Einsatz sind mehr als 100 Beamte im Einsatz, die Feuerwehr ist mit mehr als einem Dutzend Männern und einem Löschfahrzeug vor Ort.

Quelle: RPO