Überflutung Erkrath Auto
Foto: David Young/dpa

Heftiger Regen hat in der Nacht zum Mittwoch in Teilen Nordrhein-Westfalens Probleme verursacht. In Düsseldorf rückte die Feuerwehr zu rund 330 Einsätzen aus. Es seien Keller vollgelaufen und Straßen überschwemmt worden, teilte die Feuerwehr mit. Auch die Tiefgarage des Rheinmetall-Konzerns sei betroffen, dort stehe das Wasser bei 40 Zentimenter.

In Hagen sammelte sich in einer Unterführung in der Nähe des Hauptbahnhofs nach Angaben eines Polizeisprechers so viel Regenwasser, dass mehrere Autos nicht mehr weiterkamen. Die Feuerwehr habe die Fahrer aus ihren Fahrzeugen befreien müssen, sagte der Sprecher. „Wir haben diverse Stellen im Stadtgebiet, wo Straßensperrungen aktuell vorliegen.“

Es seien Hänge abgerutscht und Fahrbahnen überflutet und teilweise beschädigt worden. Hunderte Notrufe seien bei der Feuerwehr eingegangen. „Die Leute sind verzweifelt“, sagte der Sprecher. Wegen Gerölls auf den Straßen konnten einige Ortsteile selbst von Einsatzfahrzeugen der Polizei und Feuerwehr nicht befahren werden.

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Erkrath: Dusche, Waschmaschine und Spülmaschine müssen aus bleiben

In Erkrath rief die Stadt die Anwohner über die Sozialen Medien dazu auf, möglichst „kein weiteres Abwasser zu produzieren und möglichst nur noch die Toilette zu nutzen“. Demnach sollen „Duschen, Waschen und die Nutzung der Spülmaschine“ unterlassen werden, „um die Situation nicht zu verschärfen“. Aufgrund des anhaltenden starken Regenfalls seien die Abwasserkanäle stark überfüllt.

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Auch die Düssel trete an einigen Stellen schon über die Ufer. Autofahrer wurden gebeten, sich von den Wassermassen an bestimmten Stellen fernzuhalten. Man solle mit dem Auto auch nicht durch überflutete Stellen fahren.

Essen: Schifffahrt wegen Dauerregen eingestellt

In Essen wurde die Weiße Flotte durch den Regen ausgebremst. Auf dem Baldeneysee und der Ruhr sei aufgrund des hohen Pegelstandes in Hattingen die Schifffahrt komplett untersagt worden, teilte die Weiße Flotte Baldeney-GmbH mit. Auf dem Rhein-Herne-Kanal gehe der Betrieb dagegen weiter.

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Im Märkischen Kreis war besonders die Stadt Altena betroffen. Dort seien Straßen komplett gesperrt, was zu massiven Staus führte, teilte die Polizei mit. Ihr Rat: „Meiden Sie den Bereich großräumig!“

Trockenere Zeiten sind vorerst nicht in Sicht. Für weite Teile des Landes galt am Mittwoch sogar die höchste Warnstufe, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mitteilte. Bis in die Nacht soll gebietsweise Starkregen fallen. In der Nacht zum Donnerstag verlagert sich der Starkregen dann auf die Westhälfte. Im Osten sind dann am Donnerstag sogar Aufheiterungen möglich.

Quelle: dpa