Coronavirus Frankfurt maskenpflicht mundschutz
Foto: Andreas Arnold/dpa

Um auf das geltende Maskengebot unter anderem in der Innenstadt hinzuweisen, sollen in Düsseldorf rund 550 Schilder verteilt werden. Wir zeigen euch, welche Stadtteile und Straßen betroffen sind.

Wie ein Stadtsprecher sagte, zeigen sie das Piktogramm eines Menschen mit Maske, aber keinen Text. So könnten sie auch hängen bleiben, falls aus dem Gebot im schlimmsten Fall eine Maskenpflicht werden sollte.

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Die Landeshauptstadt hatte bereits vergangene Woche nach dem Überschreiten der ersten Kennziffer von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen das Maskengebot erlassen. Am Montag stieg der Wert dann über 50 – die Landeshauptstadt gilt seitdem als Risikogebiet. Neben dem Maskengebot an gut besuchten öffentlichen Wegen und Plätzen gibt es eine Maskenpflicht auf Wochenmärkten.

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Die Empfehlung zum Tragen einer Maske gilt für die komplette City zwischen Altstadt und Bahnhof sowie in einigen Fußgängerzonen und Einkaufsstraßen. Die Schilder wurden laut Stadt bereits in Auftrag gegeben und sollen nach Lieferung kommende Woche angebracht werden. Hier findet ihr eine detaillierte Übersicht.

Die Empfehlung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung gilt für folgende zwölf Bereiche in Düsseldorf:

Kaiserswerth: Kaiserswerther Markt/Klemensplatz

Rath: Westfalenstraße/Westfalencenter

Gerresheim: Dreherstraße/Fußgängerzone

Düsseltal: Rethelstraße

Pempelfort: Nordstraße/Duisburger Straße

Stadtmitte: Der gesamte Bereich zwischen Altstadt im Westen, Graf-Adolf-Straße im Süden, Hauptbahnhof im Osten und Schadowstraße/Am Wehrhahn im Norden

Friedrichstadt/Unterbilk: Friedrichstraße, Düsseldorf-Arcaden, Bilk S-Bahnhof

Unterbilk: Bilker Allee, Bilker Kirche, Lorettostraße

Oberbilk: Kölner Straße

Eller: Gumbertstraße, Gertrudisplatz

Benrath: Innenstadt, Fußgängerzone

Garath: Stadtteilzentrum

Sperrstunde in NRW beschlossen

In Nordrhein-Westfalen wird für die Gastronomie in allen Kommunen mit hohen Corona-Neuinfektionszahlen eine verpflichtende Sperrstunde zwischen 23 Uhr und 6 Uhr eingeführt. Das hat das Landeskabinett am Freitag in Düsseldorf beschlossen. Die Sperrstunde gilt in Kommunen mit 50 oder mehr Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb sieben Tagen, wie Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) mitteilte.

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In der Zeit müssten alle gastronomischen Betriebe schließen. Alkohol dürfe dann auch an Tankstellen und Kiosken nicht mehr verkauft werden, erklärte Laschet. Die Sperrstunde sollte noch am Freitag um Mitternacht in Kraft treten. Düsseldorf und Köln hatten in dieser Woche bereits Sperrstunden zwischen 1 und 6 Uhr morgens eingeführt.

NRW setzt mit dem Kabinettsbeschluss landesweit eine Bund-Länder-Einigung um, die die Ministerpräsidenten in dieser Woche mit der Bundeskanzlerin erzielt hatten. Anlass für die neuen Einschränkungen sind stark steigende Infektionszahlen.

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Quelle: mit Agenturmaterial der dpa