Weltkriegsbombe
Diese Weltkriegsbombe wurde 2014 in Koblenz entschärft. Foto: Fredrik von Erichsen/dpa

Am Montagmittag wurden bei Bauarbeiten im Kölner Stadtteil Lindenthal im Bereich Hohenlind (Werthmannstraße) ein Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Es handelt sich um eine englische Fünf-Zentner-Bombe mit Heckaufschlagzünder. Die Fliegerbombe muss sofort entschärft werden.

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst (KBD) und das Ordnungsamt der Stadt Köln sind vor Ort, um den Gefahrenbereich abzusperren und zu evakuieren. Das Ordnungsamt entscheidet über alle weiteren Maßnahmen diesbezüglich.

Bombe in Köln gefunden: Evakuierung im Radius von 300 Metern

Der vorläufige Gefahrenbereich wurde vom KBD mit einem Radius von 300 Metern festgelegt. Der endgültige Evakuierungsbereich wird noch bestimmt, erst dann kann eine Karte veröffentlicht werden.

Im Evakuierungsbereich liegt auch das St.-Elisabeth-Krankenhaus. Aktuell wird noch ermittelt, ob das Krankenhaus komplett evakuiert werden muss oder ob ein Teil der Patient*innen innerhalb des Hauses verlegt werden kann. Wie viele Personen insgesamt von Evakuierungsmaßnahmen betroffen sein werden und wann genau der Blindgänger entschärft wird, steht noch nicht fest.

Im Zuge der Entschärfung kann es zu Verkehrsbehinderungen kommen. Es wird gebeten, sich zum Beispiel online unter www.stadt.koeln sowie bei den Kölner Verkehrsbetrieben und weiteren betroffenen Verkehrsunternehmen über Einschränkungen zu informieren.

Im vergangenen Jahr war eine Weltkriegsbombe in Deutz erfolgreich entschärft worden.