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Aufgrund der Corona-Quarantäne zieht es immer mehr Leute nach draußen, um fernab der Massen etwas Sonne und frische Luft zu tanken, dem Home-Office zu entfliehen und sich dem eigenen Schweinehund zu stellen. Joggen ist in jedem Fall die perfekte Lösung: Dabei könnt ihr eurem Körper nicht nur zusehen, wie er von mal zu mal spürbar an Fitness zulegt, sondern bekommt gleichzeitig auch einen komplett neuen Blick auf die wunderschöne Domstadt spendiert.

Die hier aufgelisteten Joggingstrecken führen euch quer durch die Stadt: Durch einige wunderbare Parks und Wälder bis hin zum wohl populärsten Spot für Jogger – dem Rhein. Bevor wir mit den Strecken durchstarten, geben wir den Anfängern unter euch schnell noch ein paar wichtige Tipps mit auf den Weg.

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Tipp 1: Findet euer Tempo!

Wer sich endlich dazu durchringen kann, seine Beine erneut in Bewegung zu versetzen, wird meist vom akuten Größenwahn geplagt: Dabei ist zu schnelles Laufen genauso schlecht wie der Spurt zum Ende der Runde – beim Auspowern vor dem Ziel passieren gerne mal Unfälle. Um es kurz zu fassen: Findet euer eigenes Tempo, ihr müsst euch niemanden beweisen! Versucht dabei gleichmäßig zu atmen und nicht zu „schnaufen“.

Geselliges Joggen mit dem Liebsten oder der Freundin macht natürlich noch mehr Spaß, bringt aber einen fiesen Minuspunkt mit sich! Meist lauft ihr auf diese Weise schneller als es für euch gut ist: Entweder um dem lahmen Kollegen etwas zu „beweisen“ oder um schlicht mithalten zu können. So gerät euer Rhythmus (den ihr ohnehin erst finden müsst)  zusätzlich durcheinander. Für Anfänger empfehlen wir dementsprechend erstmal die Solo-Variante.

Wichtig: Für die Fettverbrennung ist langsames Laufen erheblich besser geeignet. Wer Vollgas gibt, zapft damit seine Kohlenhydrat-Reserven an. Ihr könnt euren optimalen Trainingspuls für die bestmögliche Fettverbrennung relativ einfach mit folgender Faustregel berechnen: 220 – Lebensalter = maximale Herzfrequenz. Optimales Fettstoffwechseltraining findet bei 60 bis 70 Prozent der maximalen Herzfrequenz statt. Übergewichtige Personen, insbesondere ab 35 Jahren, sollten vor dem Laufen einen Sport-Check beim Hausarzt ins Auge fassen.

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Tipp 2: Findet die passenden Treter!

Über Laufschuhe wurden bereits ganze akademische Abhandlungen verfasst, dabei ist der Grundsatz ziemlich leicht zu verinnerlichen: Die Schuhe müssen bequem sein und sich an eure Füße anschmiegen. Wer seine Galoschen bereits seit Jahren trägt und ihnen dabei halb Europa gezeigt hat, der sollte vielleicht mal über die Anschaffung neuer Sportschuhe nachdenken.

Apropos Anschaffung: Kauft eure Laufschuhe am besten direkt beim Fachhändler, wo ihr sie auch gleich anprobieren könnt. Lauft danach nicht nur einige Meter, sondern dreht ruhig eine ganze Runde durch den Laden. Bedenkt beim Kauf, dass sich die Füße eines Erwachsenen im Tagesverlauf bis zu fünf Prozent ausdehnen können. Je nach Statur sind eure Füße abends tatsächlich bis zu einem Zentimeter länger, dementsprechend ist die beste Zeit für einen Einkauf auch eher am Nachmittag und Abend.

Tipp 3: Findet die richtige Zeit!

Wie man im Rheinland so schön sagt: „Jeder Jeck ist anders!“ Die einen düsen bereits um 6 Uhr morgens durch die heimische Flora und Fauna, die anderen bekommen ihren Hintern frühestens um 21 Uhr auf die Straße. Dennoch gilt: Wer laufen will, sollte dies besser früher als später erledigen! Perfekt ist tatsächlich der Vormittag oder die Mittagspause. Insbesondere nächtliche Jogger sollten zwischen Sport und Nachtruhe mindestens eine Pause von zwei bis drei Stunden einplanen.

Ganz egal, wann ihr joggen solltet: Versucht einen regelmäßigen Rhythmus zu finden, am besten an bestimmten Tagen in der Woche. Es bringt nichts, eine Woche lang durchzulaufen, um dann die nächste Woche komplett flach zu liegen. Auch hier gilt: Es gibt keinen Maßstab außer euch selbst!

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Tipp 4: Ausreichend Trinken – aber auch nicht zu viel!

Wer nach dem Joggen unter Krämpfen oder gar Schwindel und Übelkeit zu leiden hat, der hat in den meisten Fällen zu wenig getrunken. Gönnt euch bereits vor dem Lauf etwas Saftschorle oder natrium- und magnesiumhaltige Mineralwässer. Solltet ihr mehr als eine Stunde unterwegs sein, dürft ihr ruhig auch etwas Flüssigkeit mit auf die Strecke nehmen. Das fiese „Seitenstechen“ während des Joggens oder gar ein schwerer „Blubberbauch“ sind deutliche Anzeichen dafür, dass ihr vor dem Joggen zu viel getrunken habt.

Die besten Joggingstrecken in Köln

Gemütlich durch den Volksgarten

Volksgarten Köln
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Startpunkt: beliebig
Länge: ca. 1,5 Kilometer

Mit einer Runde durch einen der ältesten Parks in Köln lässt sich jeder Tag perfekt starten: Insbesondere bei Sonnenschein ist die gerade mal 1,5 Kilometer lange Strecke wunderbar für Anfänger geeignet. Wem der Spaß zu kurz geraten ist, der dreht einfach eine weitere Runde (alternative Routen gibt es genug!) oder verlängert über die Vorgebirgstraße in Richtung Südstadion.

Im Volksgarten findet ihr neben dem zentralen Kahnweiher den kultigen Biergarten HELLERS Volksgarten, im hinteren Teil des Parks lässt sich ein kleiner Wasserfall und ein Rosengarten bewundern – hier sind auf jeden Fall genügend optische Variation, damit ihr beim Laufen nicht einschlafen müsst.

Klein, aber fein: Der Blücherpark

Blücherpark
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Startpunkt: Parkplatz Blücherpark / Haltestelle Escherstraße
Länge: ca. 2 Kilometer

Noch eine perfekte Runde für alle, die gerade erst mit dem Joggen „warm“ werden: Der Blücherpark liegt im nördlichen Stadtteil Bilderstöckchen und ist von der Haltestelle Escher Straße (Linie 13) und dem nahen Parkplatz über die Müngersdorfer Straße gut zu erreichen. Eine komplette Umrundung endet mit ca. 2 Kilometern auf dem Tacho und bietet auch etwas fürs Auge: Am nördlichen und südlichen Ende dürft ihr euch über einen tollen Ausblick auf die Parkanlage und den zentralen Weiher freuen. Lasst euch nach getaner Arbeit nur nicht zu sehr vom Biergarten verleiten.

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Brückenrunde mit Blick auf den Kölner Dom

Brückenrunde mit Blick auf Dom
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Startpunkt: beliebig
Länge: ca. 3,5 Kilometer

Die kleinste und sicher populärste Brückenrunde in Köln bietet so einige famose Aussichten auf die Stadt, den Rhein und den Kölner Dom! Dabei ist es ganz egal, wo ihr startet, die Runde führt in jedem Fall über die Hohenzollernbrücke und die Severinsbrücke, am östlichen Ufer über die Deutzer Freiheit und den Rheinboulevard, am westlichen Ufer durch den Rheingarten vorbei am Heumarkt in Richtung Schokoladenmuseum. Die Strecke ist komplett asphaltiert und lässt sich dank ausreichender Beleuchtung auch hervorragend in den Abendstunden nutzen.

Einen negativen Punkt wollen wir euch nicht verschweigen: Aufgrund der zentralen Lage kann es hier gerne mal sehr voll werden.

Die perfekte Strecke für Botaniker: Forstbotanischer Garten und Friedenswald

Forstbotanischer Garten
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Startpunkt: Parkplatz Forstbotanischer Garten
Länge: ca. 4 Kilometer

Das krasse Gegenteil vom Trubel am Rhein ist diese grüne Oase für Jung und Alt im Kölner Süden. Einzig das Hintergrundrauschen der nahen Autobahnen vom Kreuz Köln-Süd erinnert euch im Forstbotanischen Garten daran, dass ihr noch immer mitten in der Zivilisation verweilt – alles andere versprüht Natur-Feeling pur. Bäume und Sträucher aus aller Welt säumen den Weg, darunter sogar Mammutbäume. Riesige Rhododendren und ein japanischer Garten sorgen zusätzlich für optische Abwechslung. Der Eintritt zum Park ist  komplett kostenlos, lediglich die Öffnungszeiten solltet ihr bei der Planung eurer Runde im Blick behalten:

Öffnungszeiten Forstbotanischer Garten

  • Januar, Februar, November, Dezember: 9 bis 16 Uhr
  • März, September, Oktober: 9 bis 18 Uhr
  • April, Mai, Juni, Juli, August: 9 bis 20 Uhr

Wer neben unserer frei anpassbaren Strecke von rund 4 Kilometern noch mehr Fitness-Programm benötigt, der nutzt den neuen Trimm-dich-Pfad. Dank eigenem Parkplatz ist das Gelände auch für alle von außerhalb schnell zu erreichen. Mit Bus und Bahn erreicht ihr den Forstbotanischen Garten und Friedenswald über die Stadtbahn-Linie 16 (Haltestelle Rodenkirchen Bahnhof oder Siegstraße). Nebenbei halten auch die Bus-Linie 131 und 135 in der Nähe.

>> Eine Übersichtkarte für das Gelände findet ihr hier! <<

Eine Prise Urlaub rund um die Zündorfer Groov

Zündorfer Groov
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Startpunkt: Parkplatz an der Groov
Länge: ca. 4 Kilometer

Einen herrlichen Flecken Erde direkt am Rhein findet ihr weit außerhalb im Süden der Stadt: Die Zündorfer Groov ist auch unter ihrem Titel „Freizeitinsel“ bekannt – und der verspricht nicht zu viel. Für Jogger bieten sich hier mehrere Runden an. Wer größere Ambitionen hegt, der kommt mit der Personenfähre sogar auf die andere Rheinseite.

Wir halten die Runde erstmal bewusst klein: Vom wunderbaren Zündorfbad geht es gleich rauf zum Rheindamm, nach einem kurzen Schlenker nach Westen dann den Rhein hinauf in Richtung Groov und letztendlich Yachthafen. Zurück lauft ihr dann vorbei an der beschaulichen Stadt und über den Marktplatz. Hier lässt es sich bei schönem Wetter dann auch gerne noch etwas länger aushalten.

Nice to know: „Groov“ kommt vom gallischen Wort „grave“, was so viel wie Kies, Kiesbank oder Sandbank bedeutet.

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Vom MediaPark bis zum Colonius Fernsehturm

Grüngürtel easy
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Startpunkt: Hansaring
Länge: ca. 4,5 Kilometer

Vorsicht, diese Runde ist kniffliger, als man auf den ersten Blick denken mag: Vom Startpunkt am Hansaring aus geht es schnell aus dem Großstadtflair hinaus ins Grüne, zwischen MediaPark und Bahngleisen vorbei am Spielplatz MediaPark, dann über die Brücke auf die Media Park Wiese. Die rund 1 Kilometer lange Schleife in nördlicher Richtung dürfte euch trotz ausreichender Schattenplätze ordentlich ins Schwitzen bringen, den passenden Auslauf gibt es dann in südlicher Richtung am Colonius Fernsehturm vorbei. Für den Abschluss der rund 4,5 kilometerlangen Runde nutzt ihr entweder erneut die bereits zu Beginn überquerte Brücke oder die Unterführung der Erftstraße. Letztere ist perfekt dafür, um noch einmal quer durch den MediaPark zu laufen.

Phänomenaler Blick auf die Kranhäuser am Rhein

Kranhäuser Pollerwiesen
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Startpunkt: beliebig
Länge: ca. 4,5 Kilometer

Das südliche Gegenstück zu unserer „Brückenrunde mit Blick auf den Kölner Dom“ führt ebenfalls über die Severinsbrücke, präsentiert sich insgesamt aber erheblich „grüner“: Wer die Deutzer Drehbrücke in Richtung der weit nach Süden auslaufenden Poller Wiesen überquert, darf den Asphalt endlich mal gegen unbefestigte Wege austauschen – eine Wohltat für eure dampfenden Füße. Besser wird es nur noch, wenn ihr diese gleich in das kühle Wasser des Rheins tunkt.

Famose Highlights der Runde: Der Blick von den Pollerwiesen auf die Kranhäuser am anderen Ufer sowie die Aussicht von der Südbrücke auf den Dom und den Rheinauhafen. Vorsicht: Auf der Brücke kann der Weg recht eng werden, vor allem wenn euch mal wieder Fahrradfahrer entgegen kommen. Vorbeifahrende Güterzüge können den magischen Ausblick mit ihrem lauten Gepolter zusätzlich entzaubern.

Eine lockere Runde durch den Stadtwald

Startpunkt: beliebig
Länge: ca. 5,5 Kilometer

Eingebettet in den Stadtteil Lindenthal findet ihr im Stadtwald etliche coole Routen, um eure Füße bestens zu unterhalten. Wir haben uns für eine längere Runde entschieden, welche das Gelände fast komplett umrundet: Dabei geht es vorbei am Club Astoria (inklusive Blick auf den Adenauerweiher), dem zusätzlich einheizenden „Trimm dich Pfad“ und dem Lindenthaler Tierpark in Richtung Kahnweiher und Leonardo Royal Hotel.

Tipp: Wer vor Ort parken will, findet eine Alternative an den Tennisplätzen im Norden des Parks sowie am Rand der Friedrich-Schmidt-Straße (nahe Hültzplatz). Wenn der Wochenmarkt vor Ort ist, habt ihr hier aber auch keine Chance mehr.

Den Grüngürtel enger schnallen

Grüngürtel lang
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Startpunkt: Uni Mensa
Länge: ca. 5,5 Kilometer

Studenten, die in der Mensa mal wieder nur Salat gefuttert haben, schwören auf diese Runde: Von der Mensa aus geht es in Richtung Norden, immer weiter und weiter den Grüngürtel entlang. Wer tatsächlich mehr als nur einen Salat gegessen haben sollte, der kehrt am besten bereits nach einer Runde um den Aachener Weiher um. Alle anderen geben weiter Vollgas, powern durch den Carola-Williams-Park und den Fitness Parcours in Richtung Colonius Fernsehturm.

Spätestens hier trennt sich die Spreu vom Weizen: Weiter nördlich könnt ihr die Strecke zusätzlich mit einer Tour über die Media Park Wiese ergänzen, wenn wir ehrlich sind, reichen diese 5,5 Kilometer aber auch vollkommen aus. Der größte Knackpunkt an dieser Strecke ist übrigens nicht die Länge, als vielmehr die zahlreichen Verlockungen: Insbesondere im Sommer wird euer wertes Riechorgan von wohligen Gerüchen der lokalen Gastronomie sowie den Grills im Park umgarnt.

Reggae im Ohr: Rund um den Fühlinger See

Fühlinger See
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Startpunkt: beliebig
Länge: ca. 6,5 Kilometer

Als Austragungsort des Summer Jam Festivals ist der Fühlinger See mittlerweile weit über die Grenzen von Köln hinaus bekannt. Unter Joggern ist das rund 84 Hektar große Naturschutzgebiet vor allem in den kalten Monaten beliebt, dann sind die breiten Wege um den See nicht so vollgepackt mit Leuten und das Parken vor Ort, zum Beispiel am Parkplatz P6 im Norden oder P2 im Süden, ist kostenlos. Die zahlreichen Übergänge und Brücken über die Teilseen bieten euch zahlreiche Streckenvarianten, mit denen ihr euren Lauf etwas aufpeppen könnt.

Decksteiner Weiher: Dem FC „Hallo!“ sagen

Startpunkt: Parkplatz am Geißbockheim
Länge: ca. 8 Kilometer

Am Decksteiner Weiher pocht das sportliche Herz der Stadt laut und kräftig: Zwischen dem Geißbockheim (Clubhaus des 1. FC Köln) bis hin zum „TrimmFit“ Fitness Park bleibt hier keine Kalorie unverbrannt. Unsere Joggingstrecke startet am Parkplatz am Geißbockheim, wo sich meist ein Platz finden lässt, führt dann zum südlichen Ende des Weihers und dann immer am Wasser entlang zum Haus am See. Nach einer Umrundung geht es zurück in Richtung Militärringstraße: Überquert diese und schlagt euch unter der nächsten Brücke hindurch in Richtung Beethovenpark, um den Lauf mit einer letzten Schleife zu komplettieren – über die Brücke geht es gleich zurück zum Parkplatz.

Die meisten Wege sind angenehm weich-federnd, zudem spenden die zahlreichen Bäume ausreichend Schatten. So lässt es sich am Decksteiner Weiher auch im Sommer super aushalten.

Tipp: Mit den Öffentlichen erreicht ihr den Decksteiner Weiher per Stadtbahn-Linie 13 (Haltestelle Sülzgürtel) und der Stadtbahn-Linie 18 (Haltestelle Klettenbergpark).

Quer durch den Königsforst

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Startpunkt: P+R Königsforst in Rath-Heumar
Länge: ca. 9 Kilometer

Mit seinen unzähligen Wanderwegen ist der rund 2.500 Hektar große Königsforst eines der beeindruckendsten Naturgebiete in ganz NRW – und damit auch für Jogger perfekt geeignet. Lasst euch von den flachen Karten aber nicht täuschen: Mit 118 Metern findet sich am Monte Troodelöh der höchste Punkt Kölns, dementsprechend müsst ihr hier ganz schön Energie aufwenden, um voran zu kommen. Leider ist der Königsforst nicht wirklich zentral in Köln gelegen, sondern erstreckt sich im fernen Osten der Stadt als Bestandteil der Bergischen Heideterrasse. Mit dem Auto fahrt ihr vom Hauptbahnhof rund 20 bis 30 Minuten, je nach Verkehr auch gerne mal 40 bis 50 Minuten.

Mit „nur“ 9 Kilometern ist unsere Strecke in der „grünen Lunge Kölns“ noch recht knapp bemessen, sollte aber nur von erfahrenen Joggern genutzt werden: Startet am Parkplatz in Rath-Heumar, in der Nähe der legendären Schmitzebud, dann geht es über die Hügelgräber nordöstlich in Richtung Monte Troodelöh. Von hier führt euch der Wolfsweg in südlicher Richtung hinab zur Wassertretstelle Königsforst, den entspannten Rückweg findet ihr über die Forsbacher Straße gen Westen. Alternative Routen binden zusätzlich noch das Portal Steinhaus, die Forsbacher Mühle und den Landgasthof Heideblick mit ein.

Brückenspaß XXL

Brückenrunde XXL
Foto: Googlemaps/Kartendaten © GeoBasis-DE/BKG (© 2009)

Startpunkt: beliebig
Länge: ca. 11,5 Kilometer

Mit stolzen 11,5 Kilometern Länge ist diese Runde nur etwas für erfahrene Jogger, die hier alle Aggregatszustände der Stadt verinnerlichen dürfen: Vollgepackte Rheinpromenaden, die wichtigsten Wahrzeichen der Stadt (Kölner Dom, Schokoladenmuseum, Kranhäuser), grüne Rheinwiesen und Auen, atemberaubende Aussichten (zum Beispiel von der Mülheimer Brücke in Richtung Bonn) und jede Menge Bodentypen garantieren Abwechslung pur. Wer langsam aber sicher in Richtung Halbmarathon trainieren will, kann die Strecke im Norden noch über die Zoobrücke (plus 3,5 Kilometer) oder Mühlheimer Brücke (plus 7 Kilometer) erweitern.

Das Monster

Das Monster
Foto: Googlemaps/Kartendaten © GeoBasis-DE/BKG (© 2009)

Startpunkt: beliebig
Länge: ca. 14 Kilometer

Gegen diese Monsterstrecke kämpfen nur mutige Jogger: Mit rund 14 Kilometern wird euch hier so einiges abverlangt. Wer es bis hier hin geschafft haben sollte: Glückwunsch! In dieser Runde nehmen wir nicht nur den kompletten Grüngürtel der Stadt mit, sondern verbinden diesen über den Eifel- und Vorgebirgswall im Süden mit dem Volksgarten, laufen über den Bonner- und Alteburger Wall zum Friedenspark, genießen den Blick von der Südbrücke und laufen dann am östlichen Rheinufer über die Pollerwiesen zurück nach Norden, immer am Rhein entlang. Über die Zoobrücke geht es dann über den Lentpark/Rosengarten zurück in Richtung Grüngürtel. Viel Spaß beim Schwitzen!

Übrigens waren wir neben Köln auch in Düsseldorf unterwegs:

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