D.Live Alltourskino Sand Hochwasser
Foto: D.LIVE/Alltourskino

So haben sich die Veranstalter D.LIVE vom Open-Air-Kino am Rhein den Start in die Sommer-Saison sicher nicht vorgestellt: Anstelle bei schönstem Wetter den Film „Dr Rausch“ zu zeigen, wurde am Donnerstag vor Ort eifrig Sand geschippt. Dieser wird nun zur Bekämpfung der aktuellen Hochwasserlage genutzt.

Ganz schön fleißig waren dabei die tapferen Helfer der Feuerwehr Düsseldorf, des Technischen Hilfswerks (THW) und der AWISTA GmbH, die insgesamt rund 100 Tonnen Sand verladen und in Sandsäcken weiterverwerten konnten. Für das Open-Air-Kino ist der Rückbau des charmanten „Kino Beach Düsseldorf“ natürlich traurig zu beobachten: Nur 10 zuvor, am 5. Juli, wurde der Sand vor Ort ausgelegt.

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Start auf den 21. Juli verschoben

Da auch das Kino am Robert-Lehr-Ufer vom Rhein-Hochwasser bedroht ist, wird es nun schrittweise zurückgebaut, die ersten Filme verschoben. Darunter fallen folgende Veranstaltungen:

Wenn alles klappt, soll das Kino dann am 21. Juli starten. Tickets behalten ihre Gültigkeit für den Nachholtermin (wird noch bekannt gegeben). Alternativ können sie für einen anderen Film im Open-Air-Kino umgetauscht, oder komplett zurückerstattet werden. Weitere Infos hierzu findet ihr auf der Homepage.

Düsseldorfer Bürgermeister lobt den Einsatz

Düsseldorfs Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller lobte den Einsatz des Kinos in der aktuellen Situation: „Ich freue mich, dass wir innerhalb der Stadtgemeinschaft in solchen Situationen zusammenstehen. Ich danke der D.LIVE, dass sie 100 Tonnen Sand für den Hochwasserschutz zur Verfügung stellt.“

Für Michael Brill, Geschäftsführer D.LIVE, war die Überlegung scheinbar keine große Sache: „Es ist selbstverständlich, dass wir in dieser Situation mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln auch versuchen, anderen Menschen zu helfen. Daher stellen wir sehr gerne die 100 Tonnen Sand aus dem Kino Beach Düsseldorf zur Verfügung, um hoffentlich einen kleinen Beitrag zur weiteren Bekämpfung des Hochwassers im Stadtgebiet leisten zu können.“

Und so sah der Abtransport vor Ort aus:

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>> Weitere Infos zum Open-Air-Kino und das Programm findet ihr hinter diesem Link. <<