Rettungswagen Krankenwagen
Foto: Marcel Kusch/dpa

Nach einer dramatischen Rettungsaktion mit einem Hubschrauber mit Wärmebildkamera ist ein ins Eis eingebrochener 49-Jähriger in Düsseldorf gerettet worden.

Laut Feuerwehrangaben vom Donnerstag war eine Spaziergängerin durch Hilferufe auf den Mann aufmerksam geworden, der im Bereich des Urdenbacher Altrheins – einem durch das Hochwasser überfluteten Gebiet neben dem Rhein – eingebrochen war.

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In dem durch Sträucher und Bäume unübersichtlichen Gelände habe der Mann zunächst nicht ausgemacht werden können. Erst mit Hilfe der Wärmebildkamera eines Polizeihubschraubers konnte der 49-Jährige lokalisiert und ein Schlauchboot mit Rettungstauchern dorthin dirigiert werden.

Die Einsatzkräfte konnten den Mann den Angaben zufolge schließlich aus dem hüfthohen und teils gefrorenen Wasser hieven. Der stark unterkühlte Jogger, der mehr als eine halbe Stunde im Wasser verbracht haben soll, wurde ins Krankenhaus gebracht.

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Rund 30 Rettungskräfte waren 90 Minuten im Einsatz. Feuerwehr und Polizei wiesen nochmals darauf hin, dass das Betreten von Eisflächen trotz des Frostes lebensgefährlich und zudem verboten sei.

Quelle: dpa