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Foto: Patrick Pleul/zb/dpa

Eine selbst ernannte „Heilerin“ soll mit einer Komplizin eine 53-Jährige aus Bergisch Gladbach um 55.000 Euro gebracht haben. Die Polizei sucht nun nach Hinweisen.

Die unbekannten Täterinnen hatten ihr Opfer dazu gebracht, das Geld in einem Handtuch zwei Wochen unter die Matratze zu legen, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Als die Frau nach 14 Tagen nachschaute, waren nur noch Papier und Salzpäckchen in dem Handtuch, so die Polizei.

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Das war allerdings kein Hexenwerk, sondern simpler Betrug. Zunächst hatte die „Heilerin“ ihr Opfer laut Polizei auf dem Marktplatz angesprochen und ihr versprochen, ihre „karmische Pechsträhne“ zu beenden. Die Komplizin stieß dazu, man verabredete sich zum Geld-Einwickeln an einem Spielplatz.

Die „Heilerin“ lenkte die Frau ab, nahm das Geld unbemerkt an sich und drückte dem Opfer das Handtuch wieder in die Hand. Vergangenen Mittwoch – eben 14 Tage nach der Begegnung – erstattete das Opfer Anzeige bei der Polizei. Die Frauen sollen sich Olga und Natasha genannt und russisch gesprochen haben.

Quelle: dpa