Ein Teil der A1 stürzt in die Erft. Foto: David Young/dpa

Im Rheinland sind etwa 90 Kilometer Autobahn von Flutschäden betroffen. Das sagte ein Sprecher der Autobahngesellschaft des Bundes am Mittwoch. Dabei handele es sich um Schäden von unterschiedlicher Schwere.

Auch Streckenabschnitte, die nach dem Abfließen des Wassers intakt aussehen, könnten nicht sofort freigegeben werden. „Wir müssen zunächst prüfen, ob der Untergrund tragfähig ist“, sagte der Sprecher. Dazu fahren schwere Walzen über die Fahrbahn. „Wenn dabei noch Wasser austritt, muss weiter abgewartet werden, bis der Untergrund abgetrocknet ist.“

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Wann mit den Reparaturarbeiten etwa an der stark beschädigten Autobahn 61 begonnen werden könne, sei noch nicht abzusehen. Die A61 ist zwischen den Kreuzen Meckenheim und Kerpen in beiden Richtungen voll gesperrt. Teilweise sei überhaupt keine Fahrbahn mehr vorhanden, sagte der Sprecher. Umfangreiche Sanierungsmaßnahmen sind demnach alternativlos.

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Derzeit werden die Schäden von Experten bewertet und eine Prioritätenliste für die Reparaturarbeiten erstellt. Die Niederlassung Rheinland der Autobahngesellschaft ist für rund 1200 Kilometer Autobahn zuständig. Im westfälischen Landesteil von NRW gab es keine Unwetterschäden an Autobahnen.

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Quelle: dpa