Mann vor seinem Haus in Ahlen erschossen
Foto: Max Lametz/TV7NEWS/dpa

In Ahlen im Münsterland stirbt ein Mann durch einen Schuss. Die Ermittler durchleuten sein privates und berufliches Umfeld. Laut Staatsanwaltschaft gibt es bislang keine Hinweise auf das Motiv.

Ein Mann (34) ist in Ahlen vor seinem Mehrfamilienhaus erschossen worden. Laut Polizei hatten Zeugen das Opfer am Donnerstagabend kurz nach 22 Uhr entdeckt. „Zum jetzigen Zeitpunkt liegen uns keine Hinweise auf den oder die Täter oder eine mögliche Motivlage vor“, erklärte die Staatsanwaltschaft.

„Wir ermitteln mit Hochdruck in alle Richtungen und werden dabei auch besonders das private und berufliche Umfeld des 34-Jährigen beleuchten“, hieß es von der Mordkommission. Laut den Ermittlern hatte der Mann am Donnerstag bis etwa 21.20 Uhr in einem Imbiss gearbeitet. Die Ermittler suchen nach Zeugen, die das spätere Opfer nach dieser Zeit noch im Stadtgebiet gesehen haben. Man untersuche zudem sein berufliches und privates Umfeld.

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Der 34-Jährige war am Abend demnach in seinem Auto mit einem Kennzeichen aus Beckum (BE) unterwegs. Beckum liegt wie Ahlen im Kreis Warendorf. Für Freitag war die Obduktion des Opfers angeordnet, wie Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt der Deutschen Presse-Agentur sagte.

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Anfang der Woche wurde in Lienen im Tecklenburger Land ein 47-Jähriger durch einen Schuss in den Arm verletzt. Auch zu diesem Fall ermittelt eine Mordkommission der Polizei in Münster. Der Mann kam ins Krankenhaus. Laut gemeinsamer Mitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft von Montag bestand aber zu keinen Zeitpunkt Lebensgefahr. Auch in diesem Fall sind die Hintergründe offen. Über Zusammenhänge mit dem Vorfall in Ahlen ist nichts bekannt.

Quelle: dpa