Restaurant "K" in Unterbilk

Für Fans urbaner Gastrokultur

Restaurant "K" in Unterbilk: Für Fans urbaner Gastrokultur Restaurant "K" in Unterbilk: Für Fans urbaner Gastrokultur Foto: TONIGHT.de/Hermann-Foto

Im Restaurant "K" im belebten Stadtteil Unterbilk pulsiert das Leben - Industriecharme, gedimmtes Licht und bunte Schnittblumen auf den Tischen – der Geruch von frischem Essen kitzelt an der Nase. "K" wie Küche, K" wie Kultur und "K" wie Kiez – hier trifft bodenständige Esskultur auf Liebhaber des gewissen Etwas.

2014 hat das Szenerestaurant an der Wilhelm-Tell-Straße Ecke Lorettostraße seine Pforten geöffnet. Der Namensstreit mit der Düsseldorfer Band "Kraftwerk" ist schon fast vergessen und der Laden brummt seit der Eröffnung. "Früher war an dieser Stelle eine urige Fortuna Männerkneipe", beschreibt Marc Siodla, der bereits die ehemalige Hafenbar an der Hammerstraße im Medienhafen betrieben hat. Mit seinem Team hat er die einstige Eckkneipe "Dröje" komplett auf den Kopf gestellt, restauriert und etwas geschaffen, was es in Düsseldorf kein zweites Mal gibt.

Restaurant "K" in Unterbilk Industriedesign, bodenständiges Essen und Liebe zum Detail 20 Fotos

Lässig, entspannt und ohne Chichi 

Industrial Design, freigelegte Backsteinwände und Betondecken, gepaart mit Lampen aus den 50er Jahren und Baubohlen als Tischplatten – hier gibt’s und braucht es kein Chichi. Alte Colaglasflaschen dienen als Blumenvase, unterschiedliche Holzstühle sprechen für Individualität und alte Kerzenleuchter schaffen ein gemütliches Ambiente.

Das Motto: Lässig, entspannt und ohne unnötigen Schnickschnack. Genauso ist auch die regelmäßig wechselnde Speisekarte. "Bei uns gibt es ehrliche Gerichte mit einem Mix aus internationaler und modern-deutscher Küche", verdeutlicht Marc Siodla. "Und natürlich darf da auch die klassische Currywurst nicht fehlen." Die übersichtlich gestaltete Mittagskarte wechselt jede Woche und auf der Abendkarte stehen alle zwei Woche neue Köstlichkeiten.

Foto_yomaro-frozen-yogurt-duesseldorf-yomaro-restaurant-k-und-schicke-muetze_by_tonight_048 (image/jpeg) Ständig wechselnde Speisekarte

Auf der Mittagskarte findet man zum Beispiel eine Original Dönninghauser Currywurst, der bereits Herbert Grönemeyer eine Song gewidmet hat, ebenso Spinatsalat mit Bratkartoffeln und Spiegelei, Feldsalat mit Räucherlachs, Reibekuchen und Sahnemeerettich oder K-Sandwich mit Putenbrust, Croutons, Parmesan, Sardellen, Kapernäpfel und Bacon – da läuft einem das Wasser im Mund zusammen. Für die richtig Hungrigen gibt es ein Menü bestehend aus Suppe und Hauptgericht (für 9,50 Euro). Die aktuelle Karte gibt’s immer auf der Facebook-Seite. Die Abendkarte ist etwas gehobener – die Preise sind jedoch mit maximal 17,90 Euro für ein original Wiener Schnitzel mit Pommes und Curry-Aioli immer noch wirklich human. Chili con Soja mit Reise und Nachos, Nußbraten mit Rosenkohlstampf und Preiselbeerjus und Octopus-Carpaccio mit Chimichurri und scharfer Mango klingen mehr als verführerisch.

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Herzlichkeit und Offenheit

Hier im Unterbilker "Kiez" wird Nachbarschaft großgeschrieben – Herzlichkeit und Offenheit werden bereits beim ersten Besuch spürbar. "Man grüßt sich auf der Straße und wir haben unglaublich viele Stammkunden", so Marc Siodla, Eigentümer und Geschäftsführer. "Hier im Viertel war vor einigen Jahren noch kaum etwas los und jetzt pulsiert hier wirklich das Leben." Da sich das "K" als "Restaurant, Bar und Szenetreff" versteht, gibt’s abends an der Bar auch das ein oder andere Feierabendweinchen und Cocktails fehlen auf der Getränkekarte natürlich auch nicht. Wer einmal kommt, will nicht mehr gehen. "Hier wird gequatscht, getrunken und einfach das Leben genossen", sagt Marc Siodla abschließend.