"Hier gibt's keine Türmchenbauerei"

Komplett neuer Auftritt des Landhaus Freemann in Kalkum

"Hier gibt's keine Türmchenbauerei": Komplett neuer Auftritt des Landhaus Freemann in Kalkum "Hier gibt's keine Türmchenbauerei": Komplett neuer Auftritt des Landhaus Freemann in Kalkum Foto: TONIGHT.de/Karoline Hatt

Nach fast neun Monaten aufwendigster Umbauarbeiten öffnet das Landhaus Freemann – ehemals Meyer & Freemann – seine Türen. Der einzige Kalkumer Gastronomiebetrieb startet Stück für Stück mit einem neuem Konzept.

"Ich möchte mehr als nur ein Lokal schaffen. Unser Landhaus soll das kommunikative Zentrum des Ortes werden", verdeutlicht Ciro Colella, neuer Pächter und bekannt als Geschäftsführer aus Läden wie Monkey's Island oder Malkasten. "Die Gäste dürfen sich auf einen à la carte Betrieb, ein Bistro, den Freemann Laden, einen großen Biergarten und Säle für Events freuen." Ein Angebot, das man im Düsseldorfer Norden bisher vergeblich gesucht hat.

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"Hier sollen sich in Zukunft die Menschen aus dem Ort und der Nachbarschaft treffen und gemeinsam die Zeit genießen. Hier gibt's keine Türmchenbauerei – kein Chichi", umschreibt Pächter Ciro Colella seine Idee. Bodenständige Gerichte kommen hier auf den Tisch. Doch das Landhaus Freemann ist nicht nur ein stinknormales Restaurant – "wir werden ein Nahversorger in Kalkum", verdeutlicht Colella. Der Gastroexperte vereint Handel, Gastronomie und Veranstaltung unter einem Dach. "Unter den Bereich Handel fällt der Freemann Laden. Hier wird's Feinkost, Brot und Brötchen, aber auch frisch Gekochtes zum Mitnehmen geben. Immer wechselnd, je nachdem, was gerade auf der aktuellen Speisekarte steht", beschreibt Colella. Morgens Bäcker mit Frühstücksangebot, mittags Bistro, Kaffee und Kuchen am Nachmittag und schließlich eine umfassende Karte für die Abendgäste – zusammengefasst unter "Internationale Landhausküche mit Pfiff". "Und wie von Meyer & Freemann gewohnt wird's sonntags ab 10.30 Uhr einen Brunch für die ganze Familie geben", sagt Colella und schaut in die modern eingerichteten Räumlichkeiten. Hier trifft Moderne auf Landhaus – glatt verputzte Wände auf rund 150 Jahre altes Gebälk.

Räumlichkeiten für jeden Anlass

Im wesentlichen gibt es im Landhaus Freemann vier Räume: Das Bistro, das Kaminzimmer, den Saal und einen großen Veranstaltungsraum im ersten Stock. Im Bistro (Eingangsbereich) mit Bar, Stehtischen, Hockern und einem langen Holztisch finden 50 Personen Platz. Im Kaminzimmer gibt's 45 Sitzmöglichkeiten, im angrenzenden halbrunden Saal ist Platz für 80 Personen und im Veranstaltungsraum mit angeschlossener Dachterrasse im ersten Stock werden in Zukunft 150 Gäste einen Platz finden. Hinter dem Gebäude befindet sich der großzügige Biergarten mit 400 Plätzen unter alten Bäumen.

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"Hier soll jeder Gast seinen Platz finden. Ob nur für ein kühles Alt im Bistro oder abends im Kaminzimmer. Schon jetzt ist die Nachfrage sehr groß und immer weider kommen Interessierte und wollen für Dezember einen Tisch reservieren. Ich und meine Frau sind einfach nur glücklich", verdeutlicht Ciro Colella, während zwei Damen durch die Tür kommen. "Wann geht es hier denn richtig los", fragt eine der Frauen. "Ab Januar soll so gut wie alles fertig sein. Dann wird auch der Laden eröffnen und wir nehmen den ganz normalen Betrieb auf", sagt Ciro Colella.

Freemann - image/jpeg Pächterehepaar: Uta und Ciro Colella Seit fünf Tagen hat das Landhaus Freemann bereits geöffnet. Von Mittwoch bis Samstag gibt's Essen ab 17 Uhr und auch der sonntägliche Brunch findet statt. Ab Januar, wenn alle Bauarbeiten abgeschlossen sind, geht es dann um 7 Uhr mit Backwaren und Frühstück im angrenzenden Laden los, ab 12 Uhr wird im Bistro eine Mittagskarte angeboten, die übergangslos in ein Kaffee-Angebot gegen Nachmittag übergeht. Abendessen à la carte gibt's dann ab 18 Uhr. "Eine Eröffnung in Schritten", sagt Ciro Colella. "Zu Ostern wollen wir auch mit dem Biergarten fertig sein. Dann legen wir hier komplett los."

Vom Chef-Table den Köchen beim Kochen zuschauen

Ein besonderes Highlight erwartet die Gäste, die sich den Chef-Table reservieren. Dieser Tisch bietet Platz für vier bis sechs Personen und befindet sich direkt in der Küche. Ja, ihr habt richtig gelesen: Direkt am Ort des Geschehens. "Wir haben uns gegen eine offene Küche entschieden, denn wenn es in der Küche mal richtig rund geht, will das der Gast wirklich nicht sehen", sagt Colella und zwinkert in die Runde. "Allerdings gibt's für ganz Neugierige den Chef-Table direkt in der Küche. Serviert werden viele kleine Portionen von Gerichten, die gerade von der Küchencrew um Steven Manna gekocht werden. Das sollte man sich nicht entgehen lassen."

Fremann Landhaus
Kalkumer Schlossallee 100
Telefon: 0211/173040