"Hans im Glück" im Medienhafen

In Düsseldorf kann man jetzt Insektenburger essen

"Hans im Glück" im Medienhafen: In Düsseldorf kann man jetzt Insektenburger essen "Hans im Glück" im Medienhafen: In Düsseldorf kann man jetzt Insektenburger essen Foto: HANS IM GLÜCK Presseteam
Von |

Was für die Bewohner des Dschungelcamps funktioniert, kann für den Rest der Bevölkerung ja auch nicht zu schlecht sein, denken sich die Macher der Burgerkette Hans im Glück. Seit Dienstag gibt es dort ein Patty aus gemahlenem Wurm.

„Übermorgen“ heißt der Burger auf der Karte und kostet knapp zehn Euro. Dafür gibt es ein Brötchen mit Tomate, reichlich Salat, Zwiebeln, Relish und einem Bratling, der aus Buffalo-Würmern (Alphitobius Diaperinus) besteht - jedenfalls teilweise. Die Tiere seien nachhaltig gezüchtet und würden fein gemahlen, heißt es in einer Pressemitteilung der Restaurantkette Hans im Glück, die in Nordrhein-Westfalen unter anderem Filialen in Bonn, Bochum, Bielefeld, Dortmund, Essen, Köln, Wuppertal und Düsseldorf unterhält.

27 Prozent des Patty seien aus Wurm, so die Kette. Der Rest bestehe aus Sojabohnen, Eiern und verschiedenen Gewürzen. Herausschmecken tut man die Insekten keinesfalls. Der Burger schmeckt hauptsächlich nach der würzigen Sauce. Von der Konsistenz her erinnert das Patty an einen durchschnittlichen vegetarischen Burger: außen knusprig frittiert, innen relativ mürbe, aber nicht trocken. Vegetarisch ist er aber natürlich nicht. „Das Angebot richtet sich sowohl an Konsumenten, die Lust auf eine Ergänzung des nicht vegetarischen Angebots haben als auch an alle, die bewusst genießen möchten“, teilt Hans im Glück mit.

The Paris Club, Aloha Poke oder Cali Eats: Die spannendsten Restaurant-Neueröffnungen in Düsseldorf The Paris Club, Aloha Poke oder Cali Eats Die spannendsten Restaurant-Neueröffnungen in Düsseldorf Zum Artikel »

Insekten zum Essen gelten vielen Experten als die Proteinquelle von morgen, weil sie nachhaltiger und ressourcenschonender hergestellt werden können als Fleisch, Milchprodukte oder Soja. Entwickelt hat den Burger das Osnabrücker Startup Bugfoundation. Zu kaufen gibt es ihn mittlerweile auch bei manchen Rewe- und Tegut-Supermärkten. Wer den „Übermorgen“-Burger lieber im Restaurant probieren möchte, sollte sich beeilen: Zunächst will Hans im Glück das Produkt erst mal sechs bis acht Wochen anbieten.

Dass nicht alle Menschen die Idee eines Wurm-Bratlings uneingeschränkt attraktiv finden, scheint auch der Burgerkette klar zu sein. Die Pattys würden nur in eigens dafür vorgesehenen Fritteusen zubereitet, verspricht Hans im Glück.

Quintooo in Pempelfort: Einmal Vietnam und zurück! Quintooo in Pempelfort Einmal Vietnam und zurück! Zum Artikel »

"Nicht an einem einzigen Tag Geld verdient": Tim Mälzer und Patrick Rüther schließen das Hausmann's "Nicht an einem einzigen Tag Geld verdient" Tim Mälzer und Patrick Rüther schließen das Hausmann's Zum Artikel »

Scharf, schärfer, Düsseldorf!: Hier gibt's Restaurant-Tipps für Scoville-Fans Scharf, schärfer, Düsseldorf! Hier gibt's Restaurant-Tipps für Scoville-Fans Zum Artikel »

Quelle: RP