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Bar-König El Sheikh will in den Hafen

Gastronomie: Bar-König El Sheikh will in den Hafen Gastronomie: Bar-König El Sheikh will in den Hafen Foto: Interboden
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Der Düsseldorfer Unternehmer und Gastronom Walid El Sheikh eröffnet sein nächstes Projekt im H27 im Düsseldorfer Medienhafen. Das Gebäude an der namensgebenden Hammer Straße 27 des Projektentwicklers Interboden soll voraussichtlich Ende 2019 fertiggestellt werden.

Dieser Mann ist in Düsseldorf schon lange kein Unbekannter mehr: Walid El Sheikh (39) besitzt die Sir-Walter-Bar, die Elephant Bar (früher der Q-Stall) und die Bar Oh Baby Anna (früher die Anaconda Bar). Und noch immer ist El Sheikh auf Expansionskurs. Für seine ersten Projekte wählte er die Heinrich-Heine-Allee und die Altstadt, jetzt zieht es ihn in den Medienhafen.

Der Projektentwickler Interboden, der schon für die Immobilie "The Cradle" verantwortlich war, lotst den Gastronomen in den Hafen. Im "H27", einer sogenannten Mixed-Use-Immobilie mit gemischter Nutzung aus Gastronomie, Büroflächen und Mikroappartments, wird El Sheikh sein viertes Projekt vorantreiben. Das Gebäude an der namensgebenden Hammer Straße 27 soll voraussichtlich Ende 2019 fertiggestellt werden. Auf rund 1000 Quadratmetern Gesamtfläche will Walid El Sheikh im Erdgeschoss ein kreatives Gastronomiekonzept mit Bezug zum Standort schaffen. Dass er erfolgreich Darstellende Kunst an der Folkwang Universität studierte, dürfte kaum Zweifel daran lassen, dass er auch hier für eine außergewöhnliche Atmosphäre und ein besonderes Interieur sorgen wird.Interessant: Im „H27“ wird es natürlich eine Bar, aber auch einen klassischen Restaurant-Betrieb geben.

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"Einer der Hauptgründe für den Standort Hafen war für mich die Möglichkeit, in dem Gebäude von Sekunde eins an die komplette Raumaufteilung nach meinen Wünschen und Vorstellungen gestalten zu dürfen. Außerdem ist es für mich eine einmalige und tolle Gelegenheit, mit den renommierten HPP Architekten zusammenzuarbeiten", sagt El Sheikh. Eine wünschenswerte Allianz scheint das auch für Interboden zu sein. Er habe, und das dürften viele seiner bisherigen Gäste bestätigen, bereits unter Beweis gestellt, dass er die Bedürfnisse seiner Zielgruppen genau kenne, betont Interboden-Manager Carsten Boell.

Die Gastronomien gibt es teilweise seit Ewigkeiten, und ich schätze sie sehr.

Dass der Medienhafen nicht gerade als Partyhochburg in der Stadt gilt, schreckt den Gastronomen nicht: Der typische „Düsseldorfer“ zeige sich aktuell nicht im Medienhafen, meint der Gastronom – obwohl es Restaurants wie das Behrens am Kai, Roberts Bistro oder das Lido gebe, gibt El Sheikh freimütig zu. "Die Gastronomien gibt es teilweise seit Ewigkeiten, und ich schätze sie sehr." Er wolle aber mit einem anderen Anspruch herangehen und in seinem Objekt mehrere Erlebnisse gleichzeitig schaffen.

"Super interessant ist für mich eben auch das Corporate Business in Form von Firmenveranstaltungen. Der Hafen bietet aktuell unfassbar viele Geschäftsfacetten; hier sitzen junge, moderne Unternehmen wie zum Beispiel Trivago, aber auch zahlreiche alteingesessene Unternehmen." Dass es kaum Anwohner gibt, sei auch ein Vorteil: "Man kann bis spät in die Nacht bei Firmenveranstaltungen feiern."

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Quelle: RP