Sushi, Kimchi und Nudelsuppen

10 Tipps für einen Besuch im Okinii

Sushi, Kimchi und Nudelsuppen: 10 Tipps für einen Besuch im Okinii Sushi, Kimchi und Nudelsuppen: 10 Tipps für einen Besuch im Okinii Foto: Tonight.de

Seit Ende 2010 mischt das Okinii nun bereits die asiatisch geprägte Gastro-Szene in Düsseldorf auf. Das Restaurant an der Immermannstraße bietet seit seinem Start gleich zwei besondere Ideen für seine Gäste: "All you can eat" verbunden mit Sushi und hochwertigen Speisen, sowie Bestellung per iPad - letzteres war zur Eröffnung im Oktober 2010 beinahe revolutionär.

Auch die deutliche Ansage, dass jedes bestellte, aber nicht verzehrte Gericht einen Euro "Strafgebühr" kosten würde, kam bei den Gästen gut an. Wer die Teller im typischen "China-Buffet"-Restaurant kennt, die teilweise vollgepackt zurück in die Küche gehen und dort weggeschmissen werden, der kann sich im Okinii mit gutem Gewissen zurücklehnen.

Die restlichen Regeln sind schnell verständlich: Jeder Tisch hält ein iPad mit einer abgebildeten Karte für euch parat, auf der ihr euch zweieinhalb Stunden austoben dürft. Eine weitere Regel soll Massenkonsum einen Riegel vorschieben: Pro Bestellrunde sind nur 8, zum Dinner abends sogar nur 5 Gerichte erlaubt. Lasst euch von den kleinen Zahlen aber nicht ins Bockshorn jagen: Wer mit fünf Leuten essen geht, hat mittags teilweise bis zu 40 Gerichte, abends bis zu 25 Gerichte auf dem Tisch stehen. Was für ein Anblick!

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Die Gerichte sind überwiegend klein genug portioniert, um mehrere ausprobieren zu können: Maki, in Algenblätter gerollte Sushi, gefüllt mit Gurken, Rettich, Lachs oder Thunfisch, kommen im Dreierpack, die aufwendigen Sushi-Rolls im Zweierpack und die Nigiri (kleine Reisballen mit Fisch obendrauf) sogar nur einzeln. Wer Lust auf mehrere Shake Nigiri (Lachs) hat, kann damit schon einmal eine ganze Bestellung füllen.

Alternativ greift ihr zu diversen Salaten, kleinen Suppen, gebratenen Nudeln und Reis, Frühlingsrollen und vielen ausgezeichneten Speisen vom Grill: Ganz egal ob Butterfisch, gegrilltes Gemüse, Ente oder Yaki Tori (Hähnchenspieße) - alles lässt euch bereits beim Anblick das Wasser im Munde zusammenlaufen.

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Die Kosten für den edlen "All you can eat"-Schmaus halten sich übrigens besonders zur Mittagszeit angenehm in Grenzen: 14,50 Euro werden von Montag bis Donnerstag, 16,50 Euro von Freitag bis Sonntag fällig. Für zweieinhalb Stunden ist dieser Angebot einfach fantastisch - mit ein oder zwei Getränken landet man so meist bei 20 bis 25 Euro pro Person.

Abends wird es um einiges teurer, jedoch rücken zum Dinner auch einige exquisite Speisen zusätzlich auf die Karte nach: Den fantastischen Maguro Nigiri (Thunfisch), eingelegte Thunfischspieße, pikante Grünschalmuscheln, gegrilltes Lammkotelette, Rinderfilet (lecker!!!) und einiges mehr gibt es nur abends (hier die komplette Übersicht). 27,50 Euro werden dafür fällig.

10 Tipps für einen gelungenen Aufenthalt im Okinii

1.) Reservieren ist Pflicht - vor allem Abends!

Während das Okinii am Medienhafen und die Filiale in Essen meist noch einen freien Platz für euch haben, sieht es an der Immermannstraße beinahe zu jeder Tageszeit schlecht aus: Entweder solltet ihr äußerst pünktlich zum Start erscheinen oder euch vorher einen Platz reservieren. Das funktioniert übrigens auch ganz einfach über die offizielle Homepage.

2.) Parkplatz-Tipps für die Immermannstraße in Düsseldorf

Auf der Immermannstraße selbst einen Parkplatz zu bekommen ist pures Glück - und davon sollte man nicht ausgehen. Besser: Gleich neben dem Okinii findet sich das Hotel Nikko, samt eigener Tiefgarage.

Allerdings gibt es auch hier zwei Probleme: Die Preise sind selbst für Düsseldorfer Verhältnisse hoch, viel schwerwiegender aber sind die Öffnungszeiten: Unter der Woche schließt das Parkhaus bereits um 21 Uhr, Samstags bereits um 16 Uhr und Sonntags hat es erst gar nicht geöffnet. Wer also am Wochenende (oder abends zum Dinner) vorbeischauen will, ist hier eher schlecht aufgehoben - und kommt im schlechtesten Fall nicht mehr an sein abgestelltes Fahrzeug.

Die nächste Alternative ist das CONTIPARK Parkhaus an der Bendemannstraße 5 - der Fußweg zum Okinii dauert ca. 5 bis 6 Minuten. Sicher nicht das hübscheste Parkhaus in Düsseldorf, aber immerhin funktional - und zumindest im wiederholten Selbstversuch immer mit einem freien Stellplatz versehen.

Tipp: Deutlich weniger Glück als auf der Immermannstraße benötigt man auf der Charlottenstraße und Bendemannstraße - eventuell findet sich hier noch ein freies Plätzchen, ohne in ein Parkhaus fahren zu müssen.

Tipp 2: Das etwas weiter entfernte Strabag Parkhaus (Klosterstraße 94) ist für Düsseldorfer Verhältnisse ebenfalls sehr günstig.

3.) Bestellung per iPad: Den Countdown beachten und pünktlich nachbestellen!

Offiziell heißt es, dass man erst dann wieder bestellen sollte, wenn alle Gerichte aufgegessen wurden - tatsächlich aber läuft auf dem iPad ein kleiner, deutlich sichtbarer Countdown ab. Ist dieser abgelaufen, dürft ihr nachlegen!

Da es insbesondere in den Stoßzeiten immer etwas dauern kann, bis die einzelnen Gerichte euren Tisch erreichen, dürft ihr also ruhigen Gewissens schnell nachlegen - so minimiert ihr die "Downtime", denn die ist beim "All you can eat" euer Feind! Je länger ihr ruht, desto satter werdet ihr.

Das soll kein Aufruf sein sich jetzt besinnungslos zu überfuttern - aber das Okinii bietet einfach zu viele leckere Gerichte, als das man sich in den zweieinhalb Stunden Ruhezeit gönnen dürfte ;-)

Übrigens: Auch Getränke kann man jederzeit per iPad bestellen!

4.) Vorsicht vor Füllmaterial

Wo wir gerade von "Überfuttern" geredet haben: Um das Völlegefühl so lange wie möglich herauszuzögern, solltet ihr zwei Anfängerfehler tunlichst vermeiden: Reis ist euer Feind! Und die Nudelsuppen erst recht! Insbesondere letztere sind beim Okinii zwar "ok", aber kein Vergleich zu einem leckeren Ramen bei der Konkurrenz - und sie machen viel zu schnell satt! Reis ist der zweite, meist schlecht einschätzbare Füllfaktor - genießt den Reis also nur in Verbindung mit Sushi und bestellt am besten keinen Reis einzeln!

Nebenbei solltet ihr auch bei den Getränken etwas weniger zulangen, als gewohnt: Für die Menüzeit sollte ein einfaches Wasser ausreichen, oder eine der leckeren Fruchschorlen (Mango Schorle!). Das Bierchen oder andere Alkoholika hebt ihr euch besser für nach dem Essen auf ;-)

5.) Brüderliches Teilen macht das Essen spannender!

Wer mit mehreren Personen ins Okinii geht, sollte kein Spielverderber sein und stets brüderlich mit seinen Mitmenschen teilen. So kann man vielleicht auch mal die Sachen probieren, die man sonst nicht angefasst hätte - und findet eventuell eine neue Leibspeise.

6.) Vorsicht vor Kimchi!

Der eingelegte, koreanische Kohl ist legendär! Unglaublich gesund, aber auch unglaublich scharf - und mit einer Konsistenz, die sicher nicht jedem Gaumen gefällt. Am schlimmsten aber: Der äußerst prägnante Geschmack von Kimchi zerstört sämtliche Geschmacksknospen auf eurer Zunge - und lässt die feinen Geschmäcker von Lachs und Thunfisch komplett untergehen.

Unser Tipp: Wer unbedingt Kimchi essen will, sollte diesen erst dann bestellen, wenn er mit dem Sushi fertig ist. Als Ergänzung zu gegrillten Speisen hingegen funktioniert Kimchi hervorragend - wenn man denn auf scharfe Sachen steht. Nicht unterschätzen!

7.) Die "Specials" nicht unbeachtet lassen!

Bei dem vielen Rumgescrolle auf dem Tablet werden sie immer wieder gerne übersehen: Die Specials! Seit Jahren finden sich hier immer wieder neue Gerichte und experimentelle Zusammenstellungen, darunter aktuelle Highlights wie das Pepper Beef (Rib-Eye Beef mit Pfeffer Soße) oder die Okinii Homemade Green Lemonade.

8.) Mit Stäbchen schmeckt es besser!

Dank des fein geschnittenen Fleisches und der perfekt servierten, kleinen Portionen sollten im Okinii auch wenig fingerfertige Europäer mit Stäbchen klarkommen. Es schmeckt einfach besser, wenn ihr das schmackhafte Lachs Nigiri mit den Holzstäbchen erst in die Sojasauce tunkt (den Fisch immer voraus, nicht den Reis!) und dann in einem Happs in den Mund wandern lasst. Herrlich! Also: Üben! Üben! Üben!

9.) Platz für ein Dessert lassen!

Was viele Menschen beim "All you can eat" stets vergessen: Es gibt noch Nachtisch! Bereits auf dem iPad könnt ihr leckere Desserts wie frittierte Kokos-Mandel-Milchcréme-Kugeln, eine gebackene Banane oder gegrillte Ananas am Spieß bestellen, beim Kellner selbst gibt es noch mehrere Eiskugel-Sorten wie Macha (Grüner Tee), Schwarzer Sesam (leicht nussig und lecker!) oder Mango dazu. Erkundigt euch zum Schluss also am besten beim Personal!

10.) Von Butterfisch muss man pupsen!

Butterfisch (Ibodai Yaki) schmeckt super, hat allerdings auch eine stark blähende Wirkung auf euren lieben Bauch. Wer nach dem Okinii-Besuch noch in ein Meeting mit Kollegen, oder vor mehreren Leuten einen Vortrag halten will, sollte eventuell etwas Abstand zum Butterfisch nehmen. Alle anderen: Gönnt euch! 

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Okinii Düsseldorf (Immermannstraße) Öffnungszeiten

Lunch / Mo-Do 12.00 - 15.00 Uhr / Küche bis 14.30 Uhr
Fr-So, Feiertags 12.00 - 16.00 Uhr / Küche bis 16.00 Uhr

Dinner / Mo-Do 18.00 - 23.30 Uhr / Küche bis 23.00 Uhr
Fr, Sa, Feiertags 16.00 - 24.00 Uhr / Küche bis 23.30 Uhr
So 16.00 - 23.30 Uhr / Küche bis 23.00 Uhr

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