Tanzen auf dem Heinrich-Heine-Platz

Düsseldorfs jährlicher Senioren-Flashmob ist die coolste Seniorendisco der Stadt

Tanzen auf dem Heinrich-Heine-Platz: Düsseldorfs jährlicher Senioren-Flashmob ist die coolste Seniorendisco der Stadt Tanzen auf dem Heinrich-Heine-Platz: Düsseldorfs jährlicher Senioren-Flashmob ist die coolste Seniorendisco der Stadt Foto: Andreas Bretz
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Auf der Straße tanzen, bis Passanten stehen bleiben? Was sich so mancher Jungspund nicht traut, machen Düsseldorfs ältere Semester einmal im Jahr vor: Der Senioren-Flashmob der Stadt macht richtig gute Laune.

Das Schönste am Alter ist wahrscheinlich die Freiheit, zu tun und zu lassen, was man will – gepaart mit der Weisheit, was man tun oder besser lassen sollte. Sich drum scheren, was andere denken? Lassen. Spaß haben? Tun! Auf dem Heinrich-Heine-Platz tanzen, mit bunten Mützen, Cheerleader-Pompons, Blumenkränzen, mitten am Tag, vor aller Augen? Tun, unbedingt! So wie beim dritten Senioren-Flashmob am Montagvormittag.

„Ist ja fast schon wie Karneval hier“, entfuhr es Stadtdirektor Burkhard Hintzsche, der in seiner Funktion als Sportfunktionär erschienen war und trotz Mantels etwas fröstelte – während die knapp hundert tanzenden Damen und (einige wenige) Herren im geschätzten Alter zwischen knapp 60 und Paarundneunzig bald erhitzt Schals, Mützen oder sogar Mäntel von sich warfen. Hintzsche machte dann auch nicht viele Worte, bevor es mit dem nächsten Tänzchen – einer hawaiianisch angehauchten Vorstelllung der „Golden Hula Girls“ – weiterging; er verkündete nur, die Stadt werde die Senioren-Flashmobs weiter unterstützen.

Getanzt wurde übrigens nicht zu Folklore oder Schlagern, sondern zu hochmoderner Popmusik. Eine Tanzlehrerin zeigte zur Orientierung eine Choreografie, der man folgen konnte, aber nicht musste. Viele der Tänzer waren geübt, weil sie regelmäßig an den Gruppen des Bundesverbands Seniorentanz teilnehmen. „Wer zu uns kommt, trifft andere Menschen, bleibt aktiv“, sagt die stellvertretende Vorsitzende des Landesverbands, Lia Borgmann (62), die in der ersten Reihe mittanzte. „Außerdem ist Tanzen eine sehr gute Sturzprophylaxe – und die Choreographien sind ein wunderbares Gedächtnistraining.“

Welche Erlebnistanz-Gruppen sich wo in Nordrhein-Westfalen treffen, kann man hier nachschauen.

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Quelle: RP